Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen

Viviane Ehret-Kleinau, ReachIn - wie geht Personal Branding auf LinkedIn?

July 15, 2022 Viviane Ehret-Kleinau, Sibel Brozat Season 2 Episode 48
Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen
Viviane Ehret-Kleinau, ReachIn - wie geht Personal Branding auf LinkedIn?
Show Notes Transcript

Die gebürtige Berlinerin Viviane Ehret-Kleinau  gründete nach abgeschlossenem BWL-Studium mit 24 Jahren ihr erstes Tech-Unternehmen. Als Investment Analyst unter anderem bei der TV-Produktion „Die Höhle der Löwen“ sammelte sie wertvolle Erfahrungen, um in weitere Geschäftsideen zu investieren und diese zu verwirklichen. Ihre Expertise in Unternehmensgründung und -aufbau setzt sie seit Dezember 2021 als Geschäftsführerin der LinkedIn-Marketingagentur ReachIn Network GmbH mit Firmensitz Berlin ein und widmet sich exklusiv der 360 Grad LinkedIn Vermarktung mit dem Fokus auf Employer Branding und Social Media Reichweite. Darüber hinaus leitet Vivi zwei weitere Firmen und ist an diversen Unternehmen beteiligt.

In der heutigen Episode geht es um Dein Personal Branding auf LinkedIn, denn LinkedIn ist der größte Online Business-Club dem Du beitreten kannst.

Wer möchte ich in diesem B2B Kontext sein? Braucht es eigentlich noch Visitenkarten? Wie und was sollte man strategisch posten?  Bist du ein reiner Informationsverteiler oder bist und sozial engagiert? Stellenwert von Verlinkungen und Hashtags? Was es noch braucht für eine hohe Engagement Rate? Woran erkenne ich Fake Accounts und/oder Bots? All das und vieles Spannende mehr erfährst Du in der heutigen Episode.

Es lohnt sich reinzuhören.

Hier geht's zu den Shownotes

WOMEN IN FASHION MENTORING
Möchtest auch Du mit Deinen vorhandenen Potenzialen, Fähigkeiten und Kenntnissen Deine unverwechselbare Marke im Fashion- und Lifestyle-Segment aufbauen? 

Ich helfe Dir gerne bei der Gründung Deiner eigenen Marke, und biete Dir meine Erfahrungen, meine Plattform, und den Zugang zu meinem exklusiven Netzwerk.

TRIFF JETZT DEINE ENTSCHEIDUNG und vereinbare Dein kostenfreies Vorgespräch mit mir. 

Vielen Dank für Deine Treue!

Herzlichst,

Sibel Brozat

https://womeninfashion.de/
www.linkedin.com/womeninfashion.de
www.instagram.com/womeninfashion.de
www.facebook.com/womeninfashion.de
Telegram Gruppenchat
https://www.youtube.com/c/womeninfashiongermany

Sibel Brozat:

Willkommen im Women in Fashion Germany ihre Macherinnen. Von mir, Sibel Sibel Brozat und mit spannenden Talkshow Gästen. Heute zu Gast. Viviane Ehret_Kleinau, liebe Vivi - wie schön, dass du heute bei uns in der Show bist.

Viviane Ehret-Kleinau:

Vielen Dank, dass ich hier sein darf. Ich habe mich sehr gefreut über die Einladung.

Sibel Brozat:

Und ich mich erst, dass du dabei bist. Erzähl doch bitte, wer du bist und was du machst.

Viviane Ehret-Kleinau:

Okay. Also, mein Name ist Viviane Ich bin Geschäftsführerin von zwei Agenturen aktuell hier in Berlin. Eine Agentur konzentriert sich auf LinkedIn. Das ist die ReachIn, die ist wirklich 360 Grad, LinkedIn, Personal Branding oder auch Company Branding und Casper Ring. Das ist die andere Agentur, die kümmert sich um alle anderen Social Media Kanäle. Wir betreuen Instagram, Facebook, Twitter und vielleicht so als kleiner Aha Effekt. Wir betreuen auch Discord. Discord ist eine Plattform, auf der vor allem Gamer sich unterhalten. Das ist ganz interessant für Blockchain Firmen, weil die dort ihre Communities aufbauen. Und wir unterstützen da im Community Aufbau und im Community Building und Community Branding. Genau.

Sibel Brozat:

Super cool. Also insgesamt das Thema Personal Und darum geht es ja bei uns auch. Und wenn du Lust hast, würde ich mich heute auf das Thema LinkedIn mal mit dir fokussieren, weil ich glaube, da gibt es ganz viel, was wir von dir lernen können.

Viviane Ehret-Kleinau:

Hey, auf jeden Fall klingt denn das eine Wir haben da Millionen von Mitglieder. Ich sag immer gerne, es ist der größte Business Club der Welt, in dem man kommunizieren darf und kann. Und man kann sich das tatsächlich auch so ein bisschen vorstellen wie so ein Business Club. Das heißt, ich überleg mir, in welche Ecke gehe ich rein, mit wem will ich mich unterhalten? Wer ist für mich relevant und wie möchte ich mich da positionieren und zeigen? Das würde ich ja. Wenn ich auf ein Business Termin gehe oder ein Business Netzwerk aber auf ein Event gehe, würde ich mir auch genau das überlegen. Und im Prinzip kann man sich mit seinem eigenen Profil genau das überlegen Wer möchte ich sein in diesem Kontext?

Sibel Brozat:

Ja, das ist total spannend, weil ich ehrlich bei mir trage. Und in den meisten Communitys, wo ich mich bewege, ist es auch so, dass man eigentlich direkt sich auf LinkedIn verbindet. Und da sieht man dann alles auf einen Blick. Da gibt es ja auch so einen QR Code, den man dann direkt weitergeben kann oder draufhalten kann. Dann hat man den Kontakt. Tatsächlich war ich die letzten zwei drei Events noch mal so unterwegs analog. Und es hat sich ganz seltsam angeführt gefühlt, da jetzt wieder eine Visitenkarte rauszuholen. Wie geht es dir dabei? Ja.

Viviane Ehret-Kleinau:

Auf jeden Fall. Ich habe tatsächlich nutze diesem QR Code von LinkedIn, weil es ist im Prinzip einen Ticken mehr als die Visitenkarte, die klassische Visitenkarte. Da schreibt man seinen Namen drauf, vielleicht noch die Firma, Internetseite, Telefonnummer, Emailadresse. Aber bei LinkedIn kann ich demjenigen eigentlich einmal direkt meinen Werdegang zeigen. Das heißt, wo komme ich eigentlich her? Wie bin ich da hingekommen, wo ich jetzt bin? Und es ist natürlich auch alles mit links hinterlegt, so dass derjenige jetzt nicht die Internetseite eintippen muss, sondern er kann einfach in meiner Vita sehen Wo arbeite ich gerade, kann auf meine Firma gehen, kann sich da informieren, aber ich kann ihn vor allem auch darüber hinaus noch weitere Infos mitgeben, die ich eben über meine Beiträge kommuniziere. Das heißt links ihn es nicht. Eine reine Plattform, wo ich immer wieder in Anführungsstrichen Werbung für mein Unternehmen machen kann oder für mich machen kann, sondern ich kann auch übergreifende Themen diskutieren, wie zum Beispiel Thema Nachhaltigkeit. Thema hat immer Frauen in Führungspositionen. Das werden zum Beispiel jetzt Themen, über die ich sprechen würde und die sieht man dann auch in meinem Post und findet die wieder. Das heißt, es ist mehr als eine Visitenkarte und man kann dort deutlich mehr erzählen als auf dem reinen Papier diesen Cut von früher. Und deswegen verwehre ich es auch immer so ein bisschen, die überhaupt noch mitzunehmen, weil ich glaube, jeder hat eigentlich immer ein Handy dabei, also keiner geht irgendwie, verlässt das Haus ja ohne Handy und das ist das einzige, was wir brauchen, um uns da nachhaltig zu verlinken. Und was ich auch immer spannend finde ist, wenn ich immer meine Visitenkarte gebe, muss ich mich auch so ein bisschen darauf verlassen, dass derjenige mich dann irgendwie kontaktiert. Wenn das aber bei links passiert, habe ich die Chance. Bevor ich in die Konversation weiter mit demjenigen oder derjenigen gehe. Kann ich mir auch sein oder ihr Profil angucken. Also auch das finde ich irgendwie ein super Goodie, der da irgendwo mitschwingt. Ich kann eigentlich gleich sehen, ist das jetzt relevant für mich? Investiere ich da Zeit oder ist das eigentlich am Thema vorbei und ich versuche da einen netten Exit schnell hinzukriegen?

Sibel Brozat:

Ja, das eine Freundin von mir hat auch den QR Also als wie sagt man denn das sehr Screens Screen Saver.

Viviane Ehret-Kleinau:

Genau ein.

Sibel Brozat:

Screenshot direkt am Handy und wenn sie direkt hin. Finde ich eigentlich eine coole Sache. Ich weiß gar nicht. Visitenkarten, da macht man sich so einen Kopf und dann sehen die irgendwie. Nach einer Weile gefallen die einem nicht mehr. Aber genauso ist es ja auch mit dem LinkedIn Profil. Ich denke, das muss man ja immer auf dem Laufenden halten. Hast du uns da Tipps? Wie machst du das? Guckst du da jede Woche rein oder wie viel Zeit verbringst du damit, dein Profil da auf dem Laufenden zu halten?

Viviane Ehret-Kleinau:

Also im Prinzip ist. Daraus diese Agentur Die ist entstanden, weil wir gemerkt haben, nicht nur bei uns selber, als als in der Cyberwelt oder als Geschäftsführer oder als Company Builder. Was wir so der die Berufsbezeichnung da wäre, haben wir gemerkt, wie unfassbar wichtig und auch anstrengend es ist, so ein LinkedIn Profil wirklich erfolgreich am Laufen zu halten. Das heißt, man muss so mindestens sage ich mal zwei mal die Woche posten. Die Post muss ja irgendwie strategisch durchdacht sein, die müssen zielführend sein. Das heißt, ich muss eigentlich ein Content Plan geben und das reine Posten reicht auch nicht auf dem Profil. Das heißt, selbst wenn sich jetzt jemand hinsetzt und zweimal die Woche so einen Post loslässt, wird man relativ schnell merken, dass die Engagement Rate nicht höher wird. Die Anzahl der Follower oder die Anzahl der Vernetzungen anfragen. Die wird sich auch nicht stark verändern, weil es eben keine reine Info Plattform ist. Wir bauen aus einem Link und Profil keine Info Broschüre über Themen die uns interessieren, sondern wir wollen da in der Kommunikation gehen. Das ist ein soziales Netzwerk und das ist links tatsächlich auch. Es ist sozial. Das heißt, zu einer sozialen Interaktion heißt oder gehört auch, dass wir uns mit anderen unterhalten wollen, dass wir bei anderen gucken, was die machen. Das heißt auch in einem normalen Business Kontext würde man dann sich in eine Gruppe stellen und würde mitdiskutieren oder würde man eine Nachfrage stellen oder würde sich irgendwie einbringen oder auf den anderen eingehen. Und das kannst du auch links dann auch machen, indem du auf andere Profile gehst, die dich interessieren oder die in irgendeiner Form im B2B Business für dich relevant sind. Und dort like dort vielleicht auch mal ein Kommentar zu Themen, die dich interessieren. All das ist natürlich auch hinterlegt mit einem Algorithmus, das heißt, dieser Algorithmus erkennt Bist du ein reiner Informations Verbreiter oder bist du jemand, der sich sozial verhält? Und dieses Sozialverhalten wird dann in der organischen Ausstrahlung deines Profils belohnt. Das heißt, LinkedIn merkt sehr wohl, wie viel Zeit verbringst du auf diesen Profilen? Unsere Mitarbeiter verbringen so ungefähr 4 bis 5 Stunden am Tag pro Profil. Das heißt, die posten dann natürlich, ich sage mal mindestens zweimal die Woche, weil das Produkt, der Algorithmus ganz gut, aber die sind vor allem verbringen die Zeit damit, bei anderen zu gucken, bei anderen zu liken, Kommentare zu hinterlassen, sich zu vernetzen, Vernetzung, Anfragen raus zu schicken oder auch zum Beispiel Empfehlungen anderen zu schreiben oder Empfehlungen von anderen zu erfragen. All diese Dinge, das ist eben diese soziale Interaktion, die total wichtig ist. Also overall sage ich, gebe ich immer gerne den Tipp, auf jeden Fall posten, posten, posten und trotzdem dieses Sozialverhalten nicht vergessen, weil nur so wird man organisch wachsen.

Sibel Brozat:

Ja, das ist gut, dass du das sagst, weil am Social Media Plattformen wie Instagram zu. Aber bei LinkedIn hat das noch nicht jeder so auf dem Schirm und LinkedIn ist wirklich so relevant geworden im Prinzip. Also ich kann dir sagen, mit meinem Podcast mache ich eigentlich am allermeisten mittlerweile auf LinkedIn. Alles andere läuft so ein bisschen nebenher. Es läuft alles so ein bisschen nebenher, wenn man es selber macht. Aber ich denke ich, mein Fokus ist jetzt tatsächlich auch bei LinkedIn und deswegen bin ich ganz dankbar für die Tipps, die du gibst, weil klar, da gibt es auch einen Algorithmus und ich habe mich tatsächlich gefragt, warum ich Posts poste, so viel und warum meine Interaktionen nicht so hoch sind wie bei anderen. Also ich bin bestimmt auch sozial, aber wahrscheinlich nicht genug. Vielleicht like ich mehr, als ich kommentiere. Vielleicht. Da hatte ich auch die Frage, weil ich arbeite sehr viel mit Planungs Software, ob das auch eine Auswirkung hat. Vielleicht kannst du dazu was sagen. Wahrscheinlich erkennt ja LinkedIn, ob man das in dem Moment macht oder ob man das plant. Weißt du da etwas drüber?

Viviane Ehret-Kleinau:

Genau. Also diese Planungsphase. Ich sag mal, man kann den Algorithmus, wenn man das privat macht und tatsächlich eigentlich eine anderer Berufung nachgeht, bin ich der Meinung, man kann das nicht alles treffen, was der Algorithmus von einem möchte. Der Algorithmus gibt ja im Prinzip den absolut optimalen Weg vor und so eine Planung Software erkennt er natürlich auch, weil er sieht, so lange war sie jetzt gar nicht auf LinkedIn und das kann sie jetzt nicht in der Zeit geschrieben haben. Das geht dann zu schnell. Dieses Posten und daran erkennt die erkennt der Algorithmus, weil er kennt LinkedIn sozusagen. Okay, das war jetzt mit einer Planung Software, das ist, sage ich mal, von 100 Punkten hast du dann ein paar Punkte nicht erreicht. Es ist nicht ganz so schlimm. Ich glaube, dass diese Planung Software eher die Größe Herausforderungen geben, dass die die Verlinkung nicht so gut setzen. Das heißt, auch hier ist es ganz wichtig Linken hat natürlich ein ganz geringes Interesse daran, dass man linkt, einen verlässt. Das heißt, wenn jemand auf dein Post gehst und du verlinkst auf eine Seite, die sich außerhalb von LinkedIn befindet, also auf eine Website oder auf einen Link bei einer anderen Plattform oder so Wenn du da jetzt ein Instagram Link rein tust oder so, dann hat Links da kein großes Interesse daran, dass es möglichst viele Leute machen, weil LinkedIn ja möchte, dass sie sich auf LinkedIn bewegen und auf LinkedIn bleiben. Genau das ist vielleicht noch ein so ein Tipp. Und diese Verlinkung funktionieren bei uns mit der Planung Software immer nicht so zuverlässig. Mal ja, mal nein. Das heißt, hier würde ich einmal empfehlen die Planung Software nutzen ja, aber die Verlinkung hinterher händisch. Pflegen, das heißt mit Menschen zu verlinken, über die man spricht, oder Zitate, die man nutzt. Dass man nicht einfach nur den Namen hinschreibt, sondern sich vorher einmal kurz die Mühe macht und sucht. Wie heißt derjenige auf LinkedIn? Wie es der Profil Name desjenigen? Ist es sein richtiger Name oder ist es vielleicht eine Firma, die ich mit einbringen kann? Hier in den Link oder in den Text? Genau das sind so Tipps, wie man sich da wieder ein paar Punkte plus rechnen kann, wenn man eine Planungs Software benutzt. Aber ansonsten ist beeinträchtigt den Algorithmus nicht so gravierend, dass ich davon abraten würde.

Sibel Brozat:

Das LinkedIn links nach außen nicht so Marc. Das erkennt man ja auch daran, dass die die irgendwie verschlüsseln. Also selbst wenn man den dann hinschreibt, dann kommt da so eine Verschlüsselung jetzt so für mich als Podcaster hast du da einen Tipp, weil ich verlinkt natürlich immer auf den Podcast oder auf YouTube auf einen Schnipsel auf YouTube. Von dem Podcast ist es da, macht es da Sinn, das direkt hochzuladen, statt da auf LinkedIn zu verlinken, zum Beispiel auf Android? Wahrscheinlich schon, oder? Weil alles andere mache ich eigentlich auch jeden. Ich mache Klartext rein. Vielleicht kann es auch was zum Thema Hashtags sagen, ob die überhaupt was bringen.

Viviane Ehret-Kleinau:

Ja, ja, also vielleicht einmal ganz kurz zu Ich sage mal, wenn in jedem Post ein Link nach außen ist, dann ist es eben nicht gut, wenn man das mal macht. So wie mit allen Dingen, die man nun mal macht, ist es nicht gravierend. Ansonsten würde ich schon immer versuchen, auch Snippets auf LinkedIn hochzuladen. Das heißt, wenn man, wenn man schon den Link nach außen setzt, dann würde ich da nicht einfach nur mit einem Bild oder Screenshot oder so arbeiten, sondern würde da wirklich dann auch Content reinmachen, den die Leute sich anhören. Weil wenn Link den merkt, dass das, was du gepostet hast, auch innerhalb von LinkedIn gehört wird oder gesehen wird, wie zum Beispiel im Video Ausschnitt oder ähnliches und dann auf YouTube gegangen wird, dann ist es wieder ein kleinerer Pluspunkt, als wenn man einfach sagt Hier ist der Text, hier ist ein Bild, das Bild können die ja kaum tracken. Wie lange guckt sich jemand das Bild an? Genau. Bei einem Video können Sie sehen. Okay, wie oft wurde es abgespielt? Wie lange war die Aufmerksamkeitsspanne? Eine solche Auswertung, die können wir jetzt so nicht sehen. Aber die laufen ja bei Links im Hintergrund und das wertet dann den Post wiederum auf bei der Hashtag Strategie. Da ist es so ein bisschen, da scheiden sich die Geister. Also wir versuchen, oder ich versuche immer insgesamt nicht mehr als 4 bis 5 Hashtags zu benutzen. Früher war es ja so, umso mehr, umso besser. Jetzt ist es eher so, dass wir zum Beispiel jeden Morgen einmal check, eine halbe Stunde check bei uns jeden Morgen jemand. Was sind die relevanten Hashtags für heute? Was, worüber wird gerade gesprochen? Und dass man dann versucht, in diese Hashtags reinzugehen. Aber es muss natürlich trotzdem im Zusammenhang stehen mit dem Content, den ich da poste. Weil wenn das nicht im Zusammenhang steht, dann erkennt auch das Linkt da links. Ihr merkt euch, jemand sucht nach dem Hashtag, geht auf deinen Beitrag und geht ganz schnell wieder weg, weil er offensichtlich nicht relevant war. Ist der aber relevant und hat damit was zu tun, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen über den Hashtag auf dein Post kommen, relativ hoch und du kannst dann davon ausgehen, dass sie auch relativ lange auf diesem Post bleiben. Und das wiederum wertet dich auf oder wertet dein Post auf und die organische Ausstrahlung dann wiederum genau. Also ich würde einfach morgens so eine kleine Trend Analyse. Da gibt es auch so ein paar websites, die so eine trend analyse anbieten. Meiner Meinung nach. Also ich glaube bei einigen Websites auch for free. Also man kann sich da einfach informieren, auf welcher Plattform wird gerade welcher Hashtag ganz besonders benutzt.

Sibel Brozat:

Und ich habe gesehen, dass du auch mal was Fake Accounts mittlerweile gibt auf LinkedIn. Wie erkennt man die? Wie erkennt ihr die genau?

Viviane Ehret-Kleinau:

Also es ist besonders bei den Großen, sage Darüber haben wir gerade so einen ganzen Beitrag geschrieben und haben das einmal analysiert. Ja, wenn ich ein großer, siehe oben von von irgendeinem Corporate und einem internationalen Corporate, dann habe ich ist mein Name da draußen, dann ist mein Name bekannt und dann muss ich eigentlich irgendwie kommunizieren, weil das ist ja eine Art von PR. Auch wenn ich das aber nicht mache und mich den sozialen Medien verweigere, dann ist es unweigerlich so, dass sich irgendjemand anderes denkt Och Mensch, mit dem Namen baue ich mir jetzt mal ein Profil auf. Also es ist ja auch nichts anderes bei Instagram, da gibt es ja auch unzählige Accounts. Wenn man irgendein bekannten Namen eingibt, dann steht da vielleicht hinter noch Fanpage oder bin ich echt oder irgendwie so was verlinkt und fällt das überhaupt nicht auf? Da kannst du dir eigentlich von Wikipedia die die in den Lebenslauf ziehen und kannst es einfach für dich selber bauen und kannst dann über dieses Profil fatalerweise auch kommunizieren. Also du kannst Inhalte kommunizieren und wenn du dann nicht ein echtes Profil hast, auf dem du wirklich kommunizierst, dann denken die Leute natürlich Okay, dann ist das wohl das echte Profil, wenn es nur dieses eine gibt. Und bei Link, dann ist es natürlich noch nicht ganz so verbreitet wie bei Instagram, dass wenn ich weiß, ich jetzt nicht, ich aber Carpendale eingebe, dann kommen bei LinkedIn nicht jetzt irgendwie 50 Profile. Da gebe ich das bei Instagram Einkommen 50 Profile, da wissen die Leute dann schon Okay, ich muss da. Mal hingucken. Ist er das wirklich? Hier gibt es den blauen Haken. Und so weiter. Aber das ist halt bei Linken noch nicht so und das macht es meiner Meinung nach auch so gefährlich, sich davor zu verweigern.

Sibel Brozat:

Ja und wie und wie kann ich die jetzt davon abgrenzen? Also oftmals ich schau, wenn bei mir Anfragen kommen auch so, so was wie wie viel gemeinsame Kontakte haben wir? Ist das jemand, der genau irgendwas verfolgt, was ich auch verfolge? Oftmals kommen ja auch so Anfragen Out of the Blue, aber wo kann man noch drauf achten?

Viviane Ehret-Kleinau:

Das sind eigentlich schon ganz gute Punkte, Einmal schauen, wie sieht unser Netzwerk aus? Sind da irgendwie. In der Regel haben aber diese Fake Profile dann auch ziemlich viele Follower, weil die ja große Namen nutzen. Und da denkt man Huch, okay, was ich nicht ganz viel machst, folgt mir. Wahnsinn, der möchte sich mit mir vernetzen. Super, das mache ich. Man kann es daran erkennen. Also an den Followern kann man es erkennen. Da kann man es natürlich an der Qualität der Beiträge erkennen. Also man muss dann immer abwägen und überlegen Würde derjenige wirklich so was posten? Hat der wirklich auch diese Meinung? Steht er für dieses? Es wird ja auch oft so missbraucht für politische Statements. Steht da wirklich so hart für dieses politische Thema? Und man kann es auch sehen über die Empfehlungen. Das heißt, man kann davon ausgehen, dass jemand, der in einer ziemlich hohen Position ist und sich selber als solches anpreist, auch wenn er vielleicht nur einen völligen Phantasienamen benutzt und jetzt gar nicht so einen prominenten Namen nimmt, kann man relativ schnell sehen. Von wem bekommt er eine Empfehlung? Diese Empfehlung Funktion finde ich total klasse, weil da müssen wir wirklich. Also es ist auch ein bisschen Aufwand für denjenigen, der einen empfiehlt und der muss dann irgendwie formulieren, wie gut man ist oder was man Tolles gemacht hat oder an welchem Projekt man gemeinsam gearbeitet hat und stellt in der Regel so die Stärken des anderen hervor. Das ist genau eine Empfehlung oder eine Bewertung Belohnung der anderen Person. Und wenn da dann nur Hinz, Kunz und und weiß ich nicht irgendwelche völlig irrelevanten Personen auf diesem Profil vermeintlich auch meist so ähnliche Formulierungen verwenden. Also die Empfehlungen sehen alle gleich aus, sind alle gleich aufgebaut und sagen alle auch genau dasselbe, dann kann man davon ausgehen, dass da eventuell ein Fake vorliegt.

Sibel Brozat:

Ich würde gerne auch noch mal darauf der Agentur, was ihr für die ganz konkret tut, in welcher Größenordnung? Und so weiter. Aber bevor wir da einsteigen, habe ich noch eine Frage. Das spielt sicherlich auch da mit rein. Vielleicht macht ihr ja auch so was für für eure Kunden. Also ich bekomme ganz oft Anfragen auf LinkedIn und zwar bekomme ich ganz selten Anfragen, dass jemand was von mir möchte, eine Leistung von mir beziehen möchte, sondern jeder möchte mir einfach nur was verkaufen und ich habe gar keine Lust mehr auf diese Mails. Ich finde das ganz, ganz Großen abtörnend. Hast du da ähnliche Erfahrungen? Macht ihr so was auch in eurer Agentur, wenn ihr dann unterstützt, dass ihr eben so Anfragen schickt? Oftmals ist nämlich auch so, da kommt dann nach einer Woche noch eine Nachfrage, dann noch eine. Da sind sicherlich Bots dahinter. Genau. Du kannst ja mal ein bisschen erzählen. Vielleicht kommen wir da bekommen wir da einen besseren Einblick über die Geschichte? Möchtest auch du mit deinen vorhandenen Potenzialen, Fähigkeiten und Kenntnissen deine unverwechselbare Marke im Fashion und Luxussegment aufbauen? Ich helfe dir gerne bei der Gründung deiner eigenen Marke. Bietet dir meine Erfahrung. Meine Plattform um den Zugang zu meinem exklusiven Netzwerk. Triff jetzt deine Entscheidung und sag. Dein kostenfreies Vorgespräch auf Women in Fashion D Slash Mentoring?

Viviane Ehret-Kleinau:

Genau. Ich glaube, ich möchte jetzt gar Also es gibt natürlich diverse Lösungen, woran man ein Boot erkennen kann, ist in dem Moment, in dem ich eine Verletzung Anfrage annehme, habe ich schon die erste Nachricht und zwar sofort. Das kann ja nicht sein. Es kann ja nicht sein, dass jemand mir einen riesig langen Text innerhalb von Sekunden geschrieben hat. Also entweder sitzt derjenige wirklich den ganzen Tag zusammenhängend im Profil und macht nur copy paste von seinen, von seinen Texten. Dann würde ich mich mit dem nicht so gerne unterhalten wollen. Oder er hat Gott engagiert, der sich jetzt mit mir unterhält. Auch mit dem möchte ich nicht so gerne reden. Das heißt, in beiden Varianten möchte ich mich mit der Person eigentlich gar nicht unterhalten. Diese Bots gehen tatsächlich so weit, dass sie auch so intelligent sind, dass sie auch die zweite Nachricht schreiben können. Das heißt, selbst wenn ich antworte Oh, das hat sich spannend an und vielleicht kommt es da mal zum Austausch. Oder ich sage zum Beispiel das Nein, das ist für mich nicht relevant. Dann bekomme ich auf einmal auch eine Antwort innerhalb von Sekunden und die hat sich auch wieder viel zu perfekt an, als dass sie auf irgendwas eingeht, dass ich gefragt habe, es geht nur ein auf nein oder es geht auch ja für mich interessant oder fragen. Also für mich ist diese Notlösung überhaupt keine Option, weil das ist nicht sozial. Ich unterhalte mich auf einer Veranstaltung auch nicht mit dem Roboter, sondern ich möchte mich mit Menschen unterhalten und möchte gucken, inwiefern wir hier eine Synergie schaffen können oder im Bereich B2B in irgendeiner Form zusammenarbeiten, zusammenarbeiten können. Das heißt, dass es für mich zwar eine sehr, sehr effiziente Lösung, sicherlich die effizienteste, die es gibt, aber nicht die zielführend. Also ich ich kann die Conversion Rates davor nicht, weil wir arbeiten mit sowas überhaupt nicht. Genau deswegen. Ich kann dazu gar nicht so viel sagen, ob es da tatsächlich Erfolgsgeschichten gibt. Ich kenne sie auch nicht und habe immer genau dasselbe Gefühl wie du, wenn ich das Gefühl habe, da redet irgendwie ein Roboter mit mir, der mir jetzt was verkaufen will, und die haben nicht mal dasselbe Personal darauf eingesetzt, dass die sich mit mir wenigstens unterhalten. Dann ist es für mich direkt eigentlich durch. Wie wir da die Lösung geschafft haben, ist, dass wir sagen Wir müssen erst mal an deinem Profil arbeiten. Das heißt, der Content, den wir kreieren, der ist halt innerhalb eines strategischen Marketing Plans. Die Posts sind immer aufgebaut auf drei Säulen. Das ist einmal Inside Benefit und Reason to believe. Das heißt, wenn du dir den Post durchliest, dann muss irgendwie am Anfang der Insight kommen. Der Insight ist meistens irgendwie ein globales Thema, worüber man redet, worüber viele Menschen gerade reden, was für viele Menschen relevant ist. Der Benefit ist dann das, was ich unterbreche, wo ich den Mehrwert meines Unternehmens sehe. Das trage ich dazu bei oder das haben wir bei uns so und so gelöst oder hier haben wir, ja haben wir folgende Erfahrungen gemacht irgendwie so was, also irgendwie den Benefit deiner Firma oder deines Produktes oder deiner Person darstellen. Und der Reason to Believe ist dann das, was die Leute eigentlich interessiert. Ich muss beim Riesen To Believe, also beim letzten Part von meinem Haus, zeigen, warum ich das eigentlich kann. Also nicht nur einfach sagen Ich kann das. Hier ist das Problem, hier ist die Lösung, kann ich, das geht nicht, sondern hier ist das Problem. Die Lösung finden wir gemeinsam oder die Lösung haben wir gefunden als Unternehmen für unsere Kunden. Und übrigens haben das schon soundso viele Kunden mit uns gemacht. Oder bei Kunde X, Y und Z haben wir das wie folgt umgesetzt. Das sind dann so Sachen, wo wir dann zeigen können Okay, das ist wirklich so und wir wollen, wir wollen uns ernsthaft mit euch unterhalten, weil wir können das, was wir euch versprechen, das ist das, was man in jedem Post eigentlich verfolgen muss und rüberbringen muss. Genau. Und das kann man auch wirklich auf jede Zielsetzung runterbrechen, diese Struktur. Und da würde ich auch alle immer auffordern, sich darüber mal beim nächsten Post, den man schreibt, Gedanken zu machen. Und wenn man das ein bisschen durchzieht, also ich sage mal so Testphase. Anderthalb bis zwei Monate wird man merken, dass die Conversion Rate und das Interesse vor allem von anderen deutlich größer wird. Weil mit dem Insight verstehen Sie erst mal, wo wo ist eigentlich der liegt? Vielleicht auch der Pain, den Sie gar nicht kennen und mit dem Benefit, verstehen Sie, dann kriegen Sie direkt eine Lösung vorgesetzt. Und direkt gesagt so, hey, da ist das Problem, was die gerade wahrgenommen, was du gerade wahrnimmst oder das Problem, was ich dir gerade erklärt habe, was du auch hast, das kann ich lösen. Und die übrigens, ich habe es schon gelöst für ganz viele. Und es klappt ganz wunderbar, wenn man das so macht, anderthalb bis zwei Monate in den Posts durchzieht. Da wird man merken, dass da diese proaktive an das proaktive Anschreiben und der proaktive Sales viel, viel besser funktioniert. Also wir müssen auf jeden Fall an dem Content arbeiten, damit unser Profil auch gesehen wird von potenziellen Kunden. Das ist die Nummer eins. Und die Nummer zwei ist, dass man sich proaktiv hinsetzt und überlegt Wer ist eigentlich die Persona, mit dem ich mich am liebsten unterhalten will? Das ist jetzt wieder die Transferleistung zur realen Welt. Wenn ich auch wenn ich persönlich auch auf ein Business Event gehe oder aus dem Netzwerk Event gehe, dann überlege ich mir vorher, mit wem will ich reden und wer passt dazu und gehe ganz gezielt auf diese Leute zu und versuche mit denen in eine Konversation zu treten. Eine ehrliche Konversation und eine echte Konversation, die sicher auch so ein bisschen geprägt ist von so einem Business Small Talk am Anfang. Das heißt, genau so mache ich das auch längst und ich suche mir raus okay, welches Unternehmen passt zu uns, zu uns als Region? Als Catering ist es egal, welche Agentur das jetzt ist von den beiden. Egal auf welcher Plattform wir uns bewegen. Wir suchen uns immer erst einmal raus. Was ist die Person, die ich anspreche? Bei und spreche ich natürlich nur Unternehmer an, ich spreche Unternehmer an, die in Führungspositionen sind. Ich spreche Unternehmen an, die irgendwie von Start up bis hin zu großen Corporates. Das ist eigentlich egal. Wir haben wirklich Kombis, wir haben kleinere Business Angels bis hin zu großen internationalen Firmen, die wir betreuen. Das ist sehr, sehr divers. Das heißt, meine Zielgruppe ist ziemlich, ziemlich groß, aber trotzdem gibt es so gewisse Pain Points, die sie alle haben, wie zum Beispiel das Thema AAA. Dann würde ich mal gucken. Okay, wer macht eigentlich hier bei den Startups? Dann google ich irgendwie eine Start up Liste und guck einfach mal auf LinkedIn. Wer ist da eigentlich vertreten von diesen Startups? Welche von den Geschäftsführern ist schon auf LinkedIn und dann schreibe ich die an und dann schreibe ich die nicht an mit. Guten Tag, mein Name ist Vivian Klammer und ich möchte gerne, dass diese eher links im Profil von mir betreuen lassen und das kostet. Über sechs und im Monat wird abgerechnet. Und da melden Sie sich doch mal! Nein, so machen wir das nicht. Sondern man schreibt dann so was wie Ich habe mir Link im Profil angeschaut. Ich sehe da super viel Optimierungspotential. Sie sind eine ganz tolle Persönlichkeit. Ich habe in dem und dem Artikel auch über Sie gelesen. Also ich zeige denjenigen eine Wertschätzung. Ich habe mich über dich informiert, weil ich dich interessant finde und ich würde mich gerne mit dir austauschen. Dann kann man vielleicht auch noch Das ist etwas, das bei uns immer super funktioniert es, wenn man wirklich auf die einzelnen Punkte des Profils eingeht. Ich finde zum Beispiel jetzt, ich finde im info text noch gar nicht diese Tragweite deiner tollen Karriere hingelegt hast. Ich würde dich gerne unterstützen das auch im info text direkt rüberzubringen, damit menschen, die sich über dich informieren können direkt mit dem info text alles über dich wissen was relevant ist. Genau das wäre zum Beispiel bei uns so und so ein erster Approach wie wir auf die Leute zugehen. Und wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, also wenn ich dann so eine Email bekomme oder so eine so eine Nachricht bekomme klingt, dann weiß ich, okay, der hat es nicht. Nur kann ich nur meinen Namen gegoogelt und weiß, dass ich irgendwie Geschäftsführerin bin und irgendwie Unternehmen aufbaue, sondern der hat sich irgendwie mit mir auseinandergesetzt. Der hat sich mein Profil angeguckt, der hat sich meine Sachen durchgelesen, er hat sich vielleicht auch mit meiner Karriere auseinandergesetzt und dann habe ich die Aktion Gefühl Mensch, derjenige hat irgendwie so eine Wertschätzung mir entgegengebracht. Also bringe ich die Wertschätzung auch in Geben und gebe dem in den Austausch. Und dann kommt man in der Konversation und dann kann man relativ schnell in Richtung Sales Gespräch gehen.

Sibel Brozat:

Das sind super wertvolle Insights, vielen Wie, wie und wenn jetzt, wie, wie ist das bei euch? Macht ihr dann quasi, wenn ihr dann ein Mandat bekommt, übernehmt ihr dann die ganze Konfiguration? Übernehmt ihr dann den Account genau oder? Oder wie funktioniert das? Oder gebt ihr nur Tipps oder gibt es beide Möglichkeiten?

Viviane Ehret-Kleinau:

Genau. Also wir haben das Produkt dadurch, eigentlich jeder Unternehmer, jedes Unternehmen groß, klein, mittel. Jeder braucht das eigentlich. Das ist uns bewusst. Und deswegen haben wir da verschiedene Sparten geschaffen. Die kleinste Sparte, die kleinste Entität, mit der man bei uns in die Betreuung gehen kann, ist die Masterclass. Das heißt, wir machen eine Masterclass, die verteilt sich über vier Tage a zwei Stunden, wo man teilnimmt und wo man alles an Input bekommt, um selber ein erfolgreiches Profil aufzubauen. Nun ist es ja aber so, wie ich anfangs auch gesagt habe, der Zeitfaktor. Niemand, der Geschäftsführer ist oder selbstständig ist, der hat in der Regel keine Zeit, sich da drei Stunden am Tag hinzusetzen und sich um sein Ding zu kümmern. Eine angestellte H Person zum Beispiel, die hat Zeit dafür, die kann das machen, weil sie sich sowieso die ganze Zeit auf dieser Plattform bewegt, um Mitarbeiter zu sourcen. Das heißt, da haben wir einmal diese kleinste Energie geschaffen, da versuchen wir Menschen beizubringen, wie sie Markenbotschafter für ihre eigenen Unternehmen werden. Genau das ist die kleinste. Als nächsten step ist so das Paket S im Paket S. Bei der linken Betreuung übernehmen wir auf jeden Fall schon den kompletten Account, da reduzieren wir einfach nur die Anzahl der Posts auf einmal die Woche. Wir schreiben die Texte beim Copy Writer, die die Texte schreiben. Wir bearbeiten die Bilder, die uns zugeschickt werden, die Videos. Wir machen auch kleinere Interviews. Und wir übernehmen natürlich auch diese Vernetzung, anfragen und kommentieren bei anderen und leisten bei anderen. Das Ganze steigert sich dann einfach von Paket M zu L. Im Paket M kommt dann auch noch so was hinzu, wie das wir proaktiv, also noch proaktiver bei anderen anderen Leuten noch proaktiver bei anderen kommentieren, noch mehr vernetzen und natürlich auch die Anzahl der Posts erhöhen auf zweimal die Woche. Im größten Paket gehört dann das komplette Advertising Paket mit dazu. Das heißt, es gibt auf Link ich glaube zwölf verschiedene Formen zu werben, also zwölf verschiedene Formen, Marketing zu betreiben oder Werbung zu platzieren. Und dafür kreieren wir mit App Tests den Content, versuchen verschiedene Möglichkeiten der Werbung aus, werden das ganze aus bei allen, egal wie wir das betreuen. Sm oder L gibt es am Monatsende immer ein gewisses Reporting, sodass wir darauf reagieren können. Generell entwerfen wir. Immer den Content. Wir machen immer die Content Pläne. Wir machen immer die strategischen Marketing Pläne. Genau. Wir schreiben immer und überarbeiten immer die Bilder und kreieren die Bilder oder Interviews und Videos.

Sibel Brozat:

Und wer die Preise jetzt wissen möchte geht

Viviane Ehret-Kleinau:

Die Preise kann man in der Form nicht einfach Das ist halt wirklich eine sehr, sehr individuelle Sache, weil genauso wie wie man sich selber überlegen kann für mich selber. Das Links im Profil zu betreuen ist natürlich nicht ganz so aufwendig, wie wenn ich das jetzt für ein international agierendes Corporate mache. Da ist viel, viel mehr Aufwand, den auch in der Bildbearbeitung viel, viel mehr Anspruch auftreten, als wenn ich jetzt selber ein authentisches Profil von mir, von mir da platzieren möchte. Deswegen variieren die Preise von Bild. Also da machen wir eine ganz schwere Einschränkung machen. Das geht so bei zwischen zwei und zweieinhalbtausend los und geht hoch bis, ja bis sehr, sehr große.

Sibel Brozat:

Firmen, die umkreisen. Schreibt euch einfach eine Email auf in richtig.

Viviane Ehret-Kleinau:

Nein, es ist mir da schreibt mir gerne einer

Sibel Brozat:

Immer super viel besser. Ja, ganz wichtig.

Viviane Ehret-Kleinau:

Finde ich mich mit mir vernetzen. Also natürlich hätte ich das natürlich sehr gerne kann mich jeder auch eine Email schreiben oder auch gerne einfach verlinken. Genau vernetzen. Und wenn ich dann eine Nachricht schreiben. Ich mache mein linkes Profil tatsächlich meistens selber, zumindestens die Nachrichten, die Posts und natürlich auch so ein bisschen bekomme ich natürlich auch Hilfe und nutze da meine eigenen, meine eigenen Strukturen, die ich gebaut habe, um auch mein Profil zu bespielen. Genau, aber meine Nachrichten lese ich selber. Also wer sich da direkt mit mir unterhalten möchte oder da Tipps noch mal brauch oder vielleicht einfach mal so ein Profil, Coaching oder so brauch, wo wir einmal rüber gucken und das einmal gerade ziehen, dass es einmal eben so, so ein perfekter Status Quo ist. Dann können wir das super gerne machen und uns da verabreden.

Sibel Brozat:

Überlegt in Klasse wir wie super cool. Kommen wir mal zu dir persönlich und da wird mich interessieren in deiner Karriere bis heute. Was war da so eine Herausforderung oder die größte Herausforderung, mit der du vielleicht gar nicht so gerechnet hast? Und wie bist du damit umgegangen?

Viviane Ehret-Kleinau:

Ja, ich glaube. Hm, also ich. Bei mir war es eigentlich mal so, dass wenn man sich das anguckt und wenn man das so durchläuft, dann sieht es immer so aus, als hätte ich immer 1000 Sachen gleichzeitig gemacht, weil es auch so ist. Also es sind immer alles 1000 Sachen gleichzeitig, vor allem auch die Betreuung bei Höhle der Löwen. Da hat man einfach so viele Themen gehabt und so viele unterschiedliche Themen gehabt in der Betreuung der Startups. Und ich glaube, das ist auch das, wo meine größte Stärke liegt, mich schnell in diverse Themen hineinzudenken und dabei aber diesen unternehmerischen Aspekt zu haben. Das heißt, ich habe bin selten detailverliebt und bin selten auf Produkt verliebt, sondern für mich geht es immer vor allem um diesen unternehmerischen Aspekt Wie kann ich eine gute Basis schaffen, um dann anderen Gründern oder auch anderen Unternehmern oder Partnern oder Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, auf dieser Plattform zu wachsen. Das ist eigentlich immer so der Anspruch, den ich an mich selber stelle. Und da ist fast immer jedes Unternehmen wieder eine neue Herausforderung gewesen, weil es so divers ist und man ist auch gar nicht so auf ein Feld reduzieren kann. Also nicht war nie nur Mode oder nur Kosmetik oder nur Agentur, sondern es waren immer ganz, ganz diverse Themen. Ich glaube, die größte Herausforderung allgemein in meinem Leben ist ist, glaube ich gewesen, als ich meine kleine Schwester übernommen habe. Eine kleine Schwester ist elf gewesen, als es zu mir kam und ich glaube, bevor ich einen wahnsinnigen Respekt habe, ist vor alleinerziehenden Müttern, die ihre Karriere nach vorne treiben, über Jahre. Das ist, das ist, glaube ich, die größte Herausforderung.

Sibel Brozat:

Wie kam es, dass deine Schwester zu dir kam?

Viviane Ehret-Kleinau:

Unsere Mutter ist leider ganz früh an Krebs Es war für mich wahnsinnig schwierig zu verarbeiten und auch ein wahnsinniger Einschnitt. Aber neben all diesen ganzen negativen Themen, die da natürlich auch einprasseln, hatte es. Ich möchte nicht sagen, es hatte was Gutes, aber es hat ganz viel auch Positives in einem ausgelöst, weil man einfach insgesamt das Leben sehr viel mehr wertschätzt und auch mit viel weniger Angst durchs Leben geht. Weil man weiß, es kann irgendwann wirklich morgen vorbei sein. Und ich kenne viele Leute, die das einfach so daher sagen, aber ich lebe das auch so! Für mich ist jeder Tag wieder eine neue Chance, irgendetwas ganz Tolles, Neues zu reißen und was ganz Tolles, Neues zu bauen und diese Wertschätzung einfach dem Leben gegenüber zu bringen, sich selbst gegenüber zu bringen, auch der Zeit, die wir hier verbringen, gegenüber zu haben. Das ist für mich super superwichtig.

Sibel Brozat:

Und wie alt ist deine Schwester jetzt?

Viviane Ehret-Kleinau:

Jetzt ist sie 16. Wahnsinn. Sie ist ein Teenager. I made it Aufwand.

Sibel Brozat:

Also, vielen Dank für diesen privaten Mein höchsten Respekt, dass du das gemacht hast. Und auch hier sieht man wieder, was Mindset ausmacht und wie man wie man sich eben entweder im Leben auf das Positive konzentrieren kann oder eben auf das Negative. Und ich find's toll, dass du dich auf das Positive konzentriert hast und mit so viel Energie und Power und Positivität im Leben stehst und das auch mit uns teilt. Vielen Dank dafür. Kommen wir zu deinem größten Erfolg. Ich habe das. Ich habe die Vermutung, dass der auch irgendwie mit deiner Herausforderung zu tun haben könnte. Was war für dich persönlich der größte Erfolg in deiner Karriere? Vielleicht oder auch privat?

Viviane Ehret-Kleinau:

Ich glaube, für mich, der der größte Erfolg die ich gerade beschrieben habe. Da saß ich wirklich zu Hause. Ich habe das auch mal, ich habe eine viel mehr Masterclass geschrieben, weil ich genau diesen Punkt, dieses Positive gerade bei Frauen, wir sind oft eher neigen zum zur Selbstkritik und auch zur unangebrachten Selbstkritik. Und da habe ich in der Masterclass auch viel drüber gesprochen. Als ich damals aus der Situation nach Berlin gekommen oder als diese Situation dann sich herauskristallisierte, saß ich auf einmal zu Hause und musste mich um mein meine geliebte Mama kümmern und hatte aber auch auf einmal ein Kind. Das heißt, es war für mich so völlig unvorstellbar. Was macht man denn jetzt? Wie arbeitet man denn jetzt? Ich kann mir nicht ins Büro gehen und irgendwie so meine Five Job machen. Die werde ich gar nicht gerecht. Und ich kann aber auch nicht zu Hause sitzen und kochen. Ich kann überhaupt nicht kochen. Es ist wirklich grausam. Deswegen also auch das kann ich nicht. Und Putzen ist jetzt auch nicht so meine Stärke oder Leidenschaft. Was ich sehr bedauere, aber es packe. Ich kann das alles nicht so gut. Und dann habe ich mir überlegt Okay, ich muss es irgendwie anders machen, ich muss irgendwie was anderes aufbauen. Und dann habe ich eine eine Firma gegründet im Bereich Personal Shopping. Und für mich war das so ein Wahnsinns Ausgleich, weil ich wirklich durch die Welt gereist bin und mit ganz ganz tollen Frauen Frauen einkaufen gegangen bin. Ich bin teilweise für die einkaufen gegangen oder ich bin hier, habe viele Sachen in Berlin eingesammelt und bin dann zu denen geflogen mit den Outfits. Und das war für mich so eine völlige Parallelwelt, die ich mir ganz unbewusst geschaffen habe, um in so eine schwierige Zeit, die ich da zu Hause hatte, irgendwie zu überleben. Also es war für mich wie so ein Eintauchen in eine komplette und reale Welt. Das war natürlich auch Sphären, so einkaufen zu gehen, mit so viel, so viel Kosten einkaufen zu gehen. Auch das konnte ich mir zu dem Zeitpunkt auch überhaupt nicht leisten. Genau. Und da habe ich es relativ schnell geschafft zu erkennen und gewusst Jeder nimmt, die brauchen jemanden, der sich um sie kümmert, der vielleicht auch eine Form, irgendwie so eine Freundschaft ersetzt und auch so eine Vertrauensperson ist und der sie einfach schöner macht. Und mein Interesse war überhaupt nicht in dem Punkt, dass irgendwie jemand auf mich achtet, sondern ich wollte ganz viel auf jemand anders achten und ganz viel, ja ganz viel Verantwortung auch dafür haben, dass sich derjenige wohlfühlt. Und mir hat es unfassbar viel Spaß gemacht, ganz, ganz viel gebracht. Und parallel dazu habe ich auch noch ziemlich viel von der Welt gesehen. Das war wirklich ganz toll und das war für mich so vielleicht nicht. Der monetäre größte Erfolg auf sie war nicht schlecht, aber das war jetzt nicht der utopische monetäre Erfolg. Aber es war für mich so ein, so ein ganz persönlicher Erfolg.

Sibel Brozat:

Kann ich mich, kann ich mir gut vorstellen. Es ist ja dann auch so der erste Schritt in eine neue Welt. Ja, und ganz, ganz viel Mut ist auch nichts anderes. Du guckst, du sorgst dafür, dass andere gut aussehen, ob auf LinkedIn oder auf Social Media sonst wo. Ja, prinzipiell. Irgendwie bist du dir ja da treu geblieben. Also ist ja immer noch das Gleiche. Aber anders.

Viviane Ehret-Kleinau:

Ja, meine Eltern wollten immer, dass ich enttäuscht, dass ich nicht Ärzte geworden bin, weil ich auch gerne anderen Menschen helfe und ich auch eine ganz große soziale Ader habe. Aber ich habe immer gesagt, ich kann das dieses Ganze mit dem auch beschneide und alle sind so schlimm, die kommen ja in ganz, ganz schlimmen Zuständen zu jemandem, der Arzt ist. Dann habe ich gedacht, ich möchte schon gerne anderen Menschen helfen, aber ich möchte es gerne auf einer anderen Ebene machen und mehr auf einer auf einer persönlicheren Ebene machen als auf einer gesundheitlichen Ebene. Und eigentlich glaube ich, dass wir, dass wir das jetzt ganz gut schaffen mit dem Personal Branding, weil die Erfolge sind natürlich auch Wahnsinn. Also wenn wir hatten ein Erfolg, ich kann jetzt den Namen leider nicht sagen, aber Sie hatten sich gewünscht, dass Sie irgendwie von einem ganz großen internationalen Unternehmen eingeladen werden als Vikarin. Und das haben wir jetzt in Berlin gekriegt und tatsächlich durch diesen konsequenten, hochqualitativen Aufbau dieses linken Profils und immer wieder dahin zu kommunizieren, immer wieder irgendwie an diesen Corporate Rand zu kommunizieren, ohne das wirklich jemals genannt zu haben. Ja, aber die wurde eingeladen, war in den Staaten und hat dort einen ganz, ganz tollen Vortrag gehalten. Und das sind so Erfolgsstorys. Wo höre ich ja, da mache ich eine Flasche Prosecco auf und.

Sibel Brozat:

Freue mich wahnsinnig. Finde ich auch großartig, wirklich. Also, da müssen wir noch mal drüber sprechen. Später, ja. Kommen wir zum letzten Punkt oder zum letzten Frage. Du hast schon so viele Tipps gegeben. Ich weiß gar nicht, welchen Tipp du noch geben möchtest, aber kannst du zum Schluss vielleicht noch mal was den Menschen mit auf den Weg geben, die zuhören und gerade dabei sind selber eine Personal Brand aufzubauen?

Viviane Ehret-Kleinau:

Hm, ich glaube das wichtigste und der erste und sich selbst als ein Produkt sieht, als ein authentisches Produkt. Das heißt nicht unbedingt, die Dienstleistung, die du verkaufst, ist das Wichtige, sondern du als Mensch bist eigentlich das Wichtige. Weil wir unterhalten uns ungerne mit Logos, Marken oder Farben. Oder so, wir unterhalten uns am allerliebsten mit Gesichtern und Menschen, die uns authentisch ihre Begeisterung erzählen wollen. Das heißt, diese authentische Kommunikation, genau das zu kommunizieren, was ich eben kommunizieren will, dafür brenne ich, dafür stehe ich, das bin ich. Das ist, glaube ich, der Knackpunkt in dem gesamten sozialen Netzwerk. Und das ist egal, auf welcher Plattform man sich positioniert. Diese authentische Kommunikation ist das Wichtigste. Und es funktioniert meiner Meinung nach am besten, wenn man sich einmal hinsetzt und tatsächlich so ganz, ganz basic so ein Bild von sich malt oder mal so ein Bild nimmt und mal analysiert Was bin ich eigentlich, wenn ich ein Produkt wäre? Was kann ich gut, was kann ich nicht so gut? Worüber würde ich gern reden? Mit anderen? Und dann suche ich mir die Leute, mit denen ich darüber reden möchte. Genau. Also diese authentische Kommunikation ist, glaube ich, wichtig, dass man sich da nicht verliert und nicht versucht, so ein Bild von sich selbst zu malen, was dann gar nicht der Realität entspricht.

Sibel Brozat:

Vielen Dank, liebe Vivi, dass du dir die Zeit Das waren super powerful Insights heute und es hat super Spaß gemacht, mit dir zu sprechen. Vielen Dank.

Viviane Ehret-Kleinau:

Ich danke dir. Vielen, vielen herzlichen