Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen

Wie netzwerke ich richtig? Spielt KISS dabei eine Rolle? Und wie geht Krisenkommunikation? Sandra Pabst über ihre Kommunikationsagentur

September 16, 2022 Sandra Pabst, Sibel Brozat Season 3 Episode 1
Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen
Wie netzwerke ich richtig? Spielt KISS dabei eine Rolle? Und wie geht Krisenkommunikation? Sandra Pabst über ihre Kommunikationsagentur
Show Notes Transcript

Herzlich Willkommen nach der Sommerpause.

Wir starten die dritte Staffel mit ganz spannenden Themen, über die ich mich mit Sandra Pabst unterhalte: Was ist Krisenkommunikation? Wie geht Medientraining? Was ist KISS? Wie Netzwerke ich richtig? Und vieles Spannende mehr.

Sandra Pabst ist Kommunikationsberaterin und Medientrainerin für CEOs und Führungskräfte. Sie berätUnternehmen, Behörden und NGOs in ihrer strategischen Kommunikation und coacht mit großem Erfolg Führungskräfte und Verbände für öffentliche Auftritte.  Sandra ist ausgebildete Volljuristin und gelernte Journalistin (Axel Springer Journalistenschule) und war Pressesprecherin für die ehemalige Bundesministerin Ilse Aigner. In dieser Position war sie für die Kommunikation und mediale Darstellung des Bundesministeriums verantwortlich. Als Kolumnistin und Keynote-Speakerin liegen ihr die Themen Netzwerken und Frauen am Herzen.

Es lohnt sich reinzuhören.

Hier geht's zu den Shownotes

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Herzlichst,

Sibel Brozat

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Sibel Brozat:

Willkommen im Women in Fashion Germany ihre Macherinnen. Mit Sibel Brozat und mit spannendem Talkshow Gästen.

Heute zu Gast:

Sandra Pabst. Liebe Sandra, schön, dass du heute bei uns in der Show bist.

Sandra Pabst:

Ja, hallo liebe Sibel, vielen lieben Dank für Ich freue mich.

Sibel Brozat:

Magst du unsern Hörerinnen und Herren, die und was du machst?

Sandra Pabst:

Ja, sehr gerne. Ich komme aus Berlin, bin Journalistin, Juristin, aber auch Medien, Beraterin. Was heißt das? Ich sorge dafür, dass meine Kunden, also entweder Persönlichkeiten oder Unternehmen, in der Öffentlichkeit gut dastehen und dass ihre Botschaften genau so ankommen, wie sie ankommen sollen. Und ich mache das schon sehr, sehr lange. Ich bin von Hause aus Juristin, habe Jura studiert, auch viel Medienrecht gemacht in Berlin und Paris und bin nach dem ersten Examen nach London gegangen und habe dort bei Bloomberg TV gearbeitet. Und anschließend nach meinem Referendariat ein Volontariat gemacht, das heißt eine Ausbildung als Journalistin an der Axel Springer Journalistenschule und hab dort einfach mein Handwerk gelernt, wie man mit Medien umgeht bzw wie man an die Informationen kommt, die man gerne haben möchte. Und bin anschließend in die Politik gewechselt. Das heißt, ich habe für verschiedene Minister gearbeitet. Und genau dieser Dreiklang juristisch, journalistisch und diese beratende Tätigkeit, die mache ich. Und im Grunde genommen hat alles mit Medien bei mir zu tun und das macht mir sehr viel Spaß. Und ich freue mich über jeden Tag an den, an dem ich meinen Kunden oder Menschen helfen kann. Und ja.

Sibel Brozat:

Das klingt super spannend. Also du bist selbstständig, als hast eine Kommunikationsagentur und du hast auch schon einiges an Background. Und was mich interessieren würde ist wie. Wie läuft deine Arbeit ab? Vielleicht kannst du so ein Beispiel nennen. Was? Was Kunden von dir so verlangen, wenn sie zu dir kommen? Keine Ahnung. Kommt jemand und sagt Ich habe die Krise XY und wie kommunizieren wir die? Oder kommen die Leute und wollen ein Medientraining? Vielleicht kannst erzählen, wie ein Medientraining geht, was man da machen muss, oder? Oder schreibst du einfach auch journalistische Beiträge? Du kannst ja mal so ein bisschen erzählen, wie deine Arbeit aussieht.

Sandra Pabst:

Das mache ich gerne. Jetzt hat es gerade Und in der Tat, ich habe auch Mandanten oder eben Kunden, die in der Öffentlichkeit aufgrund irgendeiner Situation schlecht dastehen. Wir hatten jetzt gerade das Problem, dass Unternehmen vorgeworfen wird, sie würden ukrainische Flüchtlinge ausbeuten. Und was passiert dann? Es werden Beiträge oder Artikel in den Medien veröffentlicht, die natürlich logischerweise und auch verständlicherweise bei diesem Thema für eine hohe Wellen der Aufregung sorgen. Das bedeutet, diese Unternehmen bekommen sofort von ihren Kunden bösartige Kommentare. Vertragspartner Geschäftspartner fragen an Hey, was ist da bei euch los? Es gibt Kunden, die sofort stornieren, Produkte nicht mehr kaufen oder Dienstleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen. Und wir wissen ja alle, dass das einmal im Internet veröffentlicht ist. Das bleibt erst mal und du bist ja auch sehr Social Media affin. Das heißt, es geht sofort auf Google bei den Bewertungen eine Welle der Empörung hoch, auf Facebook, Instagram oder Twitter. Und da muss man ganz, ganz schnell handeln. Das heißt, ich gucke mir die Fälle an und überlege dann genau Wie reagieren wir? Wir hatten jetzt ein Fall, da gab es verschiedene Politik, Magazine, die dann bei dem Unternehmen angefragt haben. Und ich gucke mir den den Case an, bereite verschiedene Statements vor, übernehme dann auch die Medienarbeit, die Pressearbeit, schaue dann, was ich bei Google regeln kann. Welche Rezensionen berechtigt sind und welche nicht, hängt immer davon ab, ob jemand eine berechtigte Meinung äußert oder ob es sich um eine unwahre Tatsachenbehauptung handelt. Und dann geht es darum, dass man versucht, das Unternehmen oder die Person möglichst schnell aus den Medien wieder rauszubekommen. Also wenn wir das nach drei Tagen schaffen, sind wir sehr gut und wir wollen möglichst dafür sorgen, dass ja wenig in den Medien oder im Internet dann zu finden ist. Das heißt, es findet sehr viel Arbeit hinter den Kulissen statt. Das ist also Krisenkommunikation.

Sibel Brozat:

Das klingt für mich jetzt so ein bisschen für Es geht mehr an große Kunden, oder?

Sandra Pabst:

Das kommt drauf an, es kann ja jeden treffen.

Sibel Brozat:

Natürlich kann ich auch zu dir kommen.

Sandra Pabst:

Natürlich kannst du zu mir kommen. Aber ich glaube, bei dir haben wir wahrscheinlich gar keinen Grund. Nein, es ist so, dass natürlich große Unternehmen bekannte Unternehmen stehen viel stärker im Fokus der Öffentlichkeit und bieten dadurch vielleicht auch eine breitere Angriffsfläche. Aber ich hatte auch ein Familien geführtes Unternehmen, die eben auf Grund eines negativen Artikels dann auf einmal im Fokus standen und es überhaupt nicht gewollt haben. Aber die haben ja auch Kunden, die haben alle auch eine Social Media Präsenz in den Plattformen, haben auch Kunden, sind irgendwo auch verankert und vernetzt. Das heißt im Grunde genommen, es kann jeden treffen und wenn es jemand trifft, dann muss man schnell handeln. Das war also die Krisenkommunikation und da gibt es eben verschiedene Strategien und Taktiken, wie man da vorgeht und was auch hilft. Dann hattest du mich ja gefragt nach Medientraining und da geht es einfach darum Wie kann ich denn die Wirkung erzielen, die ich möchte, wenn ich in der Öffentlichkeit auftrete? Das kann einmal sein. Nehmen wir mal an, liebe Sibel, du bist auf einem großen Fashion Event und wirst. Eine tolle Rede halten auf der Bühne, auf einer großen Bühne oder bist bei einem Panel eingeladen. Und es geht auch wirklich um etwas, weil du hast eine Bühne, dir schauen viele, viele Leute zu und du möchtest natürlich nicht nur da auftreten, sondern du hast irgendeine Botschaft oder irgendein Ziel, mit dem du daran teilnimmst und du möchtest gerne das auch umsetzen und verwirklichen. Oder Ja, du hast einen Fernsehsender, der bei dir vor der Tür steht, vielleicht auch ein kritisches Interview plant. Dann ist die Frage Wie geht man damit um? Und ich berate vor allem viele Politiker oder in Menschen, die in der Politik arbeiten, sei es als Pressesprecher oder eben auch aus der Wirtschaft kommen, also Führungskräfte, Vorstandsvorsitzende. Und wir gucken uns immer an Was ist einmal die Botschaft, der Inhalt und wie trete ich dann auf? Was mache ich schon richtig gut? Und wo kann man vielleicht doch ein bisschen stärker daran arbeiten, damit das, was ich sage, auch wirklich ankommt?

Sibel Brozat:

Das stelle ich mir jetzt so vor, dass es auch etwas vorbereitet, nicht so im Allgemeinen, sondern schon direkt mit einem Anliegen zu dir kommt. Verstehe ich das richtig?

Sandra Pabst:

Das ergibt vor allen Dingen durchaus Sinn, bin in eine TV Show eingeladen und es wird ein bisschen schwierig, weil es ist eine Satiresendung. Und wie gehe ich damit um? Ich kann nicht kneifen, ich muss da hin. Und dann gehen wir eben verschiedene Situationen durch und überlegen uns, was könnte dann gefragt werden oder worum geht es? Und was sind so typische Fragen, die kommen? Was sind denn deine Antworten? Sind die gut oder kann man daran noch ein bisschen feilen? Und wichtig ist immer das Mindset. Also was will ich erreichen, wo sehe ich mich und wie ist überhaupt die Situation?

Sibel Brozat:

Also wie viel vorher muss man sich denn da Also ich will Vorlaufzeit. Braucht man denn da, wenn man so was konkretes vorhat, damit es auch noch wirkt?

Sandra Pabst:

Also das kommt immer drauf an, ich habe auch eben vor allen Dingen hier in meinem Büro in Charlottenburg, mit dem richtigen, mit einer richtigen Kamera und Greenscreen, also Medientraining. Aber es gibt auch viele Kunden, die sagen, die kommen, die kommen zu mir, die haben ein bestimmtes Budget an Stunden und sagen, ich habe morgen dann früh um 8:00. Bei dem Digital Event halte ich die Rede und die sagen, ich würde aber gern noch mal abends noch mal eine Session machen, dass wir das noch mal kurz durchgehen, weil ich habe gerade so Führungskräfte haben ja einen ganz, ganz toughen Zeitplan und die haben jeden Tag andere Termine, jeden Tag Stunden, die vollgepackt sind. Und wir überlegen dann, wie können wir Kurzzeit das Kurzzeitgedächtnis nochmal stimulieren? Das heißt, wir machen dann ein, zwei Stunden vorher noch mal kurz eine Session, damit es ganz frisch ist und man genau das abspulen kann, was wir besprochen haben. Und wenn der Termin vorbei ist, dann kann man das aber auch sofort vergessen und geht dann wieder weiter.

Sibel Brozat:

Und simuliert das wirklich. Wenn ich das richtig verstanden habe, mit Kamera Greenscreen, da sitzt man da und wahrscheinlich schaut man sich das nachher an, wertet es aus. Und da guckt mal deine Haltung auch, oder was hast du da eigentlich gerade gesagt und so, da kann man noch was optimieren.

Sandra Pabst:

Und genau, es gibt ja, es gibt ja viele auch. Übung macht den Meister und wir haben immer das Problem, wenn man das macht ja sehr viel Spaß und es gefällt den Kunden auch. Wenn du dabei bist, dann ist alles klar und dann? Dann fühlt man sich auch wohl und man sieht dann auch die Fortschritte. Nur man vergisst doch immer wieder, wie wahr wir alle in einem vollgepackten, ein vollgepackten Leben haben. Und deshalb muss man auch ein bisschen wiederholen. Nur es gibt durchaus Sinn, wenn wir eben ganz konkret Termine vorbereiten, also reden, vor allem gerade so Vorstände müssen Reden halten. Und da gibt es verschiedene Prinzipien und Techniken, die man durchgehen kann, die man dann auch später wieder anwenden kann. Oder ich habe viele Pressesprecher, die zum Beispiel auch in der Bundespressekonferenz sitzen und die immer mit bestimmten negativen Fragen gelöchert werden. Und dann gibt es Strategien wie geht man damit um? Weil Man kann Fragen natürlich einerseits erahnen, aber niemals immer alles vorher vorhersehen. Und deshalb ist ganz wichtig, dass man eine, die Basics bekommt oder Basics beherrscht, ein System, das man dann immer wieder anwenden kann. Und der Rest ist Übung und vor allen Dingen auch Mut und keine Angst vor Fehlern.

Sibel Brozat:

Also deine Basics, die würden mich ja echt Oft habe ich ja bei so Gesprächen das Gefühl, also wenn es gerade zum Beispiel um Politiker geht oder ich stell das auch bei manchmal bei Fußballern fest, da kommt eigentlich eine Antwort, die ist, die ist gar nicht die Antwort auf die Frage, sondern was anderes. Eine Gegenfrage oder die Antwort ist so leer. Dass sie eigentlich gar nicht beantwortet, was gefragt wurde. Sind das jetzt Negativbeispiele, die ich genannt habe oder geht es auch schon ein bisschen in die Richtung?

Sandra Pabst:

Na, nicht unbedingt Negativbeispiele. Also wenn wir jetzt ein Interview durchführen würden und ich würde dich etwas fragen und du könntest mir keine Antwort geben und würde es sagen. Weiß ich nicht. Keine Ahnung. Einmal kann man es machen, aber wenn ich die dritte Frage dann so beantwortest, dann stehst du ziemlich blöd da und Journalisten können alles fragen. Das ist auch deren Job. Die können auch Sachen fragen, die einem nicht gefallen. Wie geht man damit um? Wichtig ist, dass man erst mal etwas sagt. Und gerade in der Politik kann man oft gar nicht immer alles sagen, was man weiß. Man darf nicht lügen, aber man muss auch nicht immer alles sagen, was man weiß und dann überlegen In welcher Rolle bin ich da? Bin ich Pressesprecher, dann bin ich ja nur der Vermittler einer Politik, aber ich habe kein aktives Mandat. Also wenn du jetzt die Bundeskanzlerin wärst, dann hast du ja ein Mandat und dann kannst du entscheiden Ja, wie wird deine Politik? Oder Du entscheidest Richtung A oder Richtung B und du hast auch die Kompetenz. Wenn du ein Pressesprecher bist in der Politik, dann hast du die Kompetenz nicht. Du kannst nur das verkaufen, was andere entscheiden. Und das ist manchmal für einige Menschen sehr schwierig. Und wenn jetzt aufgrund einer veränderten Situation neue Gesetze verabschiedet werden müssen, dann steht es ja Ergebnis ja noch lange nicht immer fest. Das heißt, wenn du die Frage bekommst Ja, gibt es denn nunmehr Geld oder nicht? Oder wie viel Geld gibt es denn? Dann kannst du oft noch gar nicht die Antwort geben, weil das Ergebnis noch gar nicht feststeht. Und damit man überhaupt etwas sagen kann, gibt es immer verschiedene Tricks, wie man erst mal eine Antwort gibt, die auch Inhalt hat, aber trotzdem dich im guten Licht dastehen lässt, dir auch ein gutes Gefühl gibt und ja auch ein Gespräch ergibt, sodass man nicht blöd dasteht und sagt Weiß ich nicht, muss ich nachreichen. Und das Wichtigste aber überhaupt Egal ob du nun Journalistin bist oder Vorständen oder was auch immer, dass du dir immer überlegst Was, worum geht es überhaupt? Wer bin ich? Was will ich und wer ist meine Zielgruppe? Also wenn du jetzt im Fashion Bereich bist und du bist ja sehr erfolgreich und du hast jetzt dein Podcast, den du bewerben möchtest oder vielleicht eine Modelinie. Dann macht es ja einen Unterschied, ob du mit einer Kundin deiner Mode sprichst oder ob du neue Investoren suchst oder ob du in den Medien ein bestimmtes Bild von dir publizieren möchtest. Das heißt, du musst dir immer überlegen Wer ist die Zielgruppe und worum geht es überhaupt? Was will ich eigentlich erreichen und was können die Leute auch aufnehmen? Und dann kann man sich überlegen Was sind denn typische Fragen? Was sind typische Antworten? Welche Schlagworte sollte ich bringen? Und jetzt rede ich schon ganz schön lange. Es gibt immer eine Formel Keep it short and simple. Kiss heißt die. Und wir alle wissen ja, nach ein paar Minuten schalten wir immer ab. Und deshalb muss ich meine Antworten möglichst kurz und knackig halten, möglichst mit einer Botschaft oder mit einem bestimmten Schlagwort, das die Leute ganz schnell erfassen können, worum es mir eigentlich geht.

Sibel Brozat:

Das ist ein super Tipp. Kiss werde ich mir merken.

Sandra Pabst:

Keep it short and simple kiss.

Sibel Brozat:

Kommen wir zum Thema Netzwerken und unsere Community ganz stark interessiert. Da würde ich gerne deine Meinung dazu hören. Einmal zum Thema Netzwerken und was man so machen kann aus deiner Sicht zum Thema Sichtbarkeit.

Sandra Pabst:

Netzwerken ist unheimlich wichtig und als ich einen mehr habe ich mich natürlich auch umgeschaut und geguckt Wie machen? Was machen denn erfolgreiche Männer besonders gut? Oder eben erfolgreiche Personen? Was machen die, was kann ich mir abschauen? Und ich habe festgestellt, gerade weil ich auch verschiedene sehr erfolgreiche Persönlichkeiten kenne, dass die unwahrscheinlich viel Zeit und Energie investieren in Netzwerken. Und gerade das wirst du vielleicht auch bestätigen. Männer sind da oftmals, das war mein Eindruck, etwas geschickter. Das heißt man Netzwerk. Man schiebt sich dann gegenseitig Position zu. Der eine holt den in den Aufsichtsrat, der andere dann den. Und ich war der Meinung oder auch wenn ich versucht habe, bestimmte Netzwerkstrukturen aufzubauen, auch mit erfolgreichen Frauen, dann war das schwierig.

Sibel Brozat:

Genau da sagst du was zum Thema Netzwerken, Aus meiner Sicht, Sandra, ist das genau der Unterschied. Also die Männer schieben sich die Position zu und bei Frauen ist es eher und es ist auch bei. Fashion. So ist es eher so ein Thema Wissenstransfer. Man tauscht sich aus, man unterstützt sich mit Informationen. Das schon. Aber ich glaube mal gehört zu haben. Vielleicht hast du auch so eine Statistik oder so eine Information, dass erfolgreiche Frauen leider oftmals denken Ich hab's alleine geschafft und die anderen sollen es auch so schaffen. Also dass man in so Netzwerken oftmals eher so eine mittleres Level hat und dass die ganz High Level Frauen eigentlich oftmals wegbleiben, was schade ist. Dennoch finde ich Netzwerken ich persönlich super wichtig, weil es eben darum geht, dass man sich untereinander vernetzt, bekannt macht, Informationen austauscht, Abkürzungen nimmt, Mentor findet, Mentor wird. Es gibt ja noch ganz viele andere Themen, aber das sind so die großen Unterschiede, die ich feststelle. Wie findest du das? Möchtest auch du deinen vorhandenen Potenzialen, Fähigkeiten und Kenntnissen deine unverwechselbare Marke im Fashion und Luxussegment aufbauen? Ich helfe dir gerne bei der Gründung deiner eigenen Marke, biete dir meine Erfahrung. Eine Plattform um den Zugang zu meinem exklusiven Netzwerk. Triff jetzt deine Entscheidung und zeige. Dein kostenfreies Vorgespräch auf Women in Fashion D Slash Mentoring.

Sandra Pabst:

Also du hast ganz wichtige Punkte Netzwerke haben, weil all das, was du gerade aufgezählt hast, ist alles wichtig, aber es kommt immer darauf an, in welchem Netzwerk ich mich dann bewege. Also wir haben Netzwerke auf der gleichen Ebene und Netzwerke mit Personen auf unterschiedlichen Hierarchieebenen und das muss man unterscheiden. Also wir sind vielleicht alle, nehmen wir mal an, deine Women in Fashion, diese Plattform, da geht es vielleicht, da sind vielleicht eher dann Frauen versammelt, die alle einen ähnlichen Background haben oder in einer ähnlichen Situation stehen. Und hier diese Netzwerke sind unwahrscheinlich wichtig. Oder wenn man in einem Berufsverband ist, also Verband der Pressesprecher Verband der es gibt ja so viele Berufsverbände. Diese Netzwerke dienen genau dem, was du gerade sehr gut beschrieben hast. Es geht um den Informationsaustausch. Oder man kann mal über Probleme reden, wenn man hört, wie andere die Situation lösen. Man ist im ähnlichen auf der ähnlichen Hierarchieebene, hat ähnliche Herausforderungen, ähnliche Erfahrungen. Der Nachteil, wenn man nur diese Netzwerke hat, ist, dass wenn es eine tolle Position gibt, dann konkurrieren natürlich alle um den gleichen Posten, um die gleiche Position. Das heißt, man, diese Netzwerke sind wichtig, aber man braucht oder sollte sich bemühen zu Kontakten oder einer Verbindung zu Personen, die da stehen, wo man vielleicht gerne hin möchte, wo man einfach die auf einer ganz anderen Hierarchieebene sind. Warum? Was ist der Vorteil bei dem Netzwerk? A Man kann sich unwahrscheinlich viel abschauen. Wie machen die Leute denn das? Man kriegt eben Information mit. Dann, wenn die Leute weitergehen, dann ziehen die oftmals ihr Team nach und dadurch werden dann Positionen wieder frei, die man normalerweise gar nicht hätte. Also wir haben jemanden, vielleicht eine Frau im Fashion Bereich, die wird dann Chefredakteurin und in der Regel gerade so bei Top Position. Die Leute gehen nicht oder kommen nicht allein, die machen immer ein paar Leute noch mit. Einfach auch, um ihren eigenen Wirkungsbereich abzusichern. In dem neuen Unternehmen oder in der neuen Umgebung. Man braucht ein paar Vertraute und dadurch werden wieder Stellen frei und dadurch ziehen die Leute halt mit. Und das ist der Vorteil. Das heißt, man sollte immer gucken, dass man nicht ein Netzwerk hat, nur auf einer, auf einer Ebene oder auf der gleichen Ebene, sondern eben auch sich bemühen zu Verbindungen mit Personen, die auf einer höheren Ebene stehen. Dann hört man immer die Frage Ja, aber was soll ich denn mit denen besprechen? Ja, das ist so und geht ein bisschen in die Richtung, wie du auch gesagt hast, Mentor Monti oder Mentorin Monti. Es geht halt einfach darum, dass man eben anbietet, die Leute auch in deren Arbeit mehr zu unterstützen. Also es geht vor allen Dingen darum, dass man seine Persönlichkeit da zeigt, dass man aufwärts aufmerksam ist, dass man vertrauenswürdig ist, zuverlässig und ja, man muss sich darum bemühen.

Sibel Brozat:

Ja, das ist die Chance zu glänzen und sich zu Es ist ja spricht ja nichts dagegen, dass man mal zu jemand sagt Darf ich dich Shadow? Und darf ich dir mal über die Schulter schauen? Ich würde unwahrscheinlich gerne in dem Bereich vorankommen. Oder kann ich was für dich tun? Oder Mentors du mich? Das sind ja erst mal so erste Schritte, wo man gucken kann, wie ist der Job oder ist das eigentlich alles so, wie ich es mir vorstelle? Und dann auch baut man ja im besten Fall auch eine persönliche Beziehung auf und vielleicht ist sogar vielleicht interessant für diejenige in irgendeiner künftigen Position.

Sandra Pabst:

Du hast gerade etwas ganz Wichtiges gesagt, und ich habe auch schon das erlebt. Ich war auf einer Netzwerk Veranstaltung von einer ganz großen und dann bekam ich hinterher einen Anruf oder auf LinkedIn ein oder Xing eine Nachricht. Hey, wir haben uns gestern kennengelernt. Kannst du mir mal die und die Nummer besorgen? Und dann sage ich Nein, natürlich nicht. Gerade wenn ich von einem Netzwerk profitieren möchte, was sich jemand anderes über Jahre lang aufgebaut hat. Und deshalb Was ist in Netzwerken, Netzwerken oder ein Netzwerk? Ist denn nicht deine Telefonliste oder deine Kontaktliste auf LinkedIn, Xing oder deine Follower? Das ist kein Netzwerk in dem Sinne, wie du es haben solltest. Und dann hast du gerade gesagt Mit Persönlichkeit über die Schulter schauen. Und so weiter. Wenn man mit jemandem gut Netzwerk und auch wirklich eine stabile oder ein belastbares Netzwerk aufbauen möchte, dann ist der wichtigste Punkt überhaupt, dass man sich überhaupt Mag, dass man sich sympathisch ist und dass man erst mal fragt Wie geht es dir? Was machst du? Erzähl doch mal was Spannendes, dass man der zweite Schritt ist. Was man eben auch beweist, dass man ja zuverlässig ist, dass man vertrauenswürdig ist, dass man Termine einhält, dass man nicht einfach absagt, dass man nicht immer den anderen kommen lässt, sondern ein gegenseitiges Nehmen und Geben. Und erst im dritten Schritt, wenn alles schon ganz gut läuft, dann kann ich fragen Sag mal, wer ist für dich möglich? Oder meinst du, du könntest mal das und das für mich tun? Und häufig verwechseln die Leute diese Reihenfolge. Und das ist auch gar nicht so schwer. Es gibt ja viele Events, Veranstaltungen, du machst ja auch eine Menge und da sollte man erst mal hingehen und sich zeigen und sagen Ich nehme das ernst, ich bin hier gern und hallo, hier bin ich erst mal! Und überhaupt mit den Menschen ins Gespräch kommen, ohne dass man gleich denkt Wie kann mir die was bringen, wie, was habe ich von der oder von demjenigen? Sondern erst mal sagt Ich bin hier, weil mich die Themen interessieren. Ich will die Leute kennenlernen, die Atmosphäre kennenlernen.

Sibel Brozat:

Ja, ich wollte nur noch sagen, das ist ja Also wenn man netzwerken geht, dann geht man ja nicht um, genau wie du es sagst, schon um alles Mögliche da rauszuziehen, sondern eigentlich sollte man mit der Haltung da reingehen Was kann ich denn dazu beitragen? Und das ist die Haltung, die eigentlich am Erfolg oder erfolgversprechendsten ist. Denn es ist ja klar, dass auch Netzwerken keine Einbahnstraße ist, sondern natürlich neben dem sich gut verstehen und auf einer Wellenlänge sein und auch auf einem Niveau zu sein, was vielleicht auch den Anspruch der Arbeit angeht etc. Da ist es glaube ich am allerwichtigsten, dass man eben mit dem Mindset hingeht, dass man auch selber bereit ist, was zu geben und vielleicht auch zuerst was zu geben, um irgendwas zu bekommen.

Sandra Pabst:

Absolut. Und ich hatte mal eine Kolumne netzwerken können, die für sehr viel Wirbel gesorgt hat. Und es gab sehr viele Frauen, die gesagt haben Genauso ist es. Andere haben gesagt Nein, aber du hast etwas gesagt, was ich hier noch mal aufgreifen möchte. Wenn wir uns überlegen, warum sind denn viele Männer Mitglied in einem Fußballverein oder spielen Golf oder machen Tennis oder gehen im. Dann, wenn wir. Wir sind in Berlin, wenn Hertha wieder spielt oder der erste FC Union. Die gehen ja nicht unbedingt dahin, weil Fußball nun ihr Ein und Alles ist, sondern man geht dahin, weil etwas stattfindet, an dem man teilhaben kann. Man kann ins Gespräch kommen. Das sind ja alles nur Aufhänger, um miteinander ins Gespräch zu kommen und um vor allen Dingen auch so eine Persönlichkeit zu zeigen, die ganz schlimm ist, wenn jemand immer nur über die Arbeit reden möchte. Das möchten wir alle nicht. Warum? Weil. Es geht immer hoch und runter. Es gibt immer Wellenbewegungen. Und wenn jemand nur mit dir über die Arbeit sprechen möchte und bei dir läuft es vielleicht nicht gerade perfekt, dann wird es schwierig. Aber man kann über Fußball, man kann über Sport sprechen und dann kann man immer sagen, was man gerade macht oder was man vielleicht gerade benötigt. Aber man braucht andere Themen. Denn wir müssen immer schauen Tickt jemand ähnlich wie ich? Hat jemand ähnliche Werte, Anschauungen, Vision und ist der einfach angenehm oder diejenige? Macht es Spaß oder kann man sich eigentlich nicht riechen? Und wenn man sich nicht Mag, dann wird man daraus nie eine belastbare Verbindung erstellen können. Weil die die Grundvoraussetzung ist, ist es immer, dass man sich sympathisch ist, dann, dass man genau gegenseitig auch agiert. Also wenn immer nur ich anrufen muss, um einen Termin zu bekommen oder eine Verabredung zu schaffen, dann wird es mühsam, dann wird es einseitig und dann sollte man sich aus dem Weg auch oder von diesem Weg oder von der Verbindung auch weniger versprechen.

Sibel Brozat:

Das ist auch ein super Tipp, den du noch mal Ich glaube Sport ist das unverfänglich. Erste Sportveranstaltungen und da kann man so viel von den Männern lernen, einfach hingehen und über darüber einfach mal sprechen. Ja, es ist auch. Es gibt ja auch Menschen, die reden auch in ihrer Freizeit so über nichts anderes als ihren Job. Das ist auch so schade. Also wenn man sich dann mal privat verabredet, jetzt mal ab. Also ab von dem Business Thema und die Leute reden nur Business, das will man ja auch nicht, das macht einem ja gar keinen Spaß. Also insofern, da die Balance zu finden ist, glaube ich ganz gut. Und da ist glaube ich auch so, wie du sagst, Sportevents sind da eigentlich ein ganz guter Aufhänger.

Sandra Pabst:

Ja, also alles, wo sich Menschen treffen. Und auch noch ein anderer Punkt Man sagt ja, wenn man auf einem Kongress ist oder es findet irgendeine Veranstaltung statt, die den ganzen Tag lang geht, man hört irgendwelche Vorträge, Diskussionen, dann ist der wichtigste Punkt immer der Abend. Wenn man dann socialiste, also wenn man. Wenn es ein Dinner. Gebt. Oder man steht an der Bar und da kann man sich gut präsentieren und seine Persönlichkeit auch zeigen. Das ist übrigens auch einer der typischen Fehler, die Frauen machen. Frauen sind viel zu sehr fach bezogen, also reden dann viel zu sehr, die gerade gut sind über ihre Arbeit und vergessen einfach, dass sie sich anderen präsentieren und erzählen Was machen die überhaupt in ihrer Freizeit? Sport mögen die oder welche Musik oder bei welchem Konzert waren sie? Oder ja, vielleicht haben sie irgendeine tolle Reise gemacht und einfach etwas, wo man ein Bild von der Persönlichkeit bekommt, was eben ganz individuell ist. Und das wird oft vergessen, viele Menschen. Und dann wird es eben schwierig, weil man eben gar keine anderen Themen hat. Und das ist auch ganz wichtig, dass man einfach zeigt, wer man selber ist, welche Persönlichkeit man darstellt. Und es merken sich Menschen auch und dann bekommen Menschen auch einen Eindruck und sagen Ach ja, stimmt, die spielt ja gern Tennis, oder? Oder du erfährst etwas von jemandem und weißt okay, Sandra spielt gern Tennis. Ich hab hier ein Ticket für eine Tennis Veranstaltung, kann da aber nicht hingehen. Ich schick ihr dir einfach mal und fragt Magst du hingehen? Ich würde dir die Tickets gerne schenken und dann hast du schon wieder eine ganz andere Verbindung und kannst irgendwann dann mal sagen Du, ich hab mal eine Frage, ich bräuchte da und da Hilfe. Hast du eine Idee? Und dann haben wir eine ganz andere Verbindung, als wenn wir immer nur über die Arbeit sprechen und das Drumherum vernachlässigen.

Sibel Brozat:

Du hast schon ganz viele tolle Tipps drauf. Liebe Sandra, kommen wir mal auf dich zurück als Person. Was war denn so im Laufe deiner Karriere für dich? Eine große Herausforderung? Vielleicht eine, mit der du gar nicht so gerechnet hast. Und wie bist du damit umgegangen?

Sandra Pabst:

Oh, das ist eine sehr, sehr gute Frage. Es gibt ja große und kleine Herausforderungen. Ähm, womit habe ich nicht gerechnet? Oder ich kann vielleicht das mal anders formulieren. Also eine positive Erfahrung war, dass Mut in der Regel immer belohnt wird und ich oft Anfragen hatte zu verschiedenen Themen. Ich gefragt wurde Kannst du darüber sprechen oder das und das machen? Oder dazu etwas erstellen, wo ich dachte Hm, keine Ahnung, aber ja. Und meine Lernkurve war, dass man in der Regel ist in der Regel vieles und fast alles machbar ist und dass man vor allen Dingen sich durch dadurch weiterentwickelt, indem man eben neue Hürden erklimmt, Herausforderungen annimmt und sich dadurch ganz, ganz viel ergeben hat. Also ich hatte die Anfrage, eine Kolumne zu schreiben zum Thema Frauen und Business und dachte Ja, gut, okay, keine Ahnung, dann fange ich einfach mal an und die war sehr erfolgreich. Und daraufhin kam dann Anfang Ja, wir bräuchten eine Schwägerin, können Sie zu diesem Thema sprechen? Und dann dachte ich Ja, gut, ich habe gut, da mach ich das mal, ich weiß nicht, wie man jetzt eine Stunde auf der Bühne steht, aber wir kriegen das irgendwie hin und das hat sich immer rentiert. Und das wirst du vielleicht auch bestätigen können. Auf jeden Fall vielleicht. Als dann Podcast gestartet hast, dass doch vieles möglich ist und dass es sich immer rentiert hat, wenn man einfach Herausforderungen annimmt.

Sibel Brozat:

Da hast du mir ja eigentlich schon die stell sie jetzt trotzdem noch mal! Was war denn für dich einer der größten Erfolge? Eigentlich habe ich die Frage noch gar nicht vorweggenommen. Ist okay. Was war für dich einer der größten Erfolge bisher? Muss nicht nur monetär sein, kann auch persönlich sein. Was fällt dir da als allererstes ein?

Sandra Pabst:

Da will ich ruhig allgemein bleiben, aber ich empfohlen wurde. Und oder ich kann. Ich habe mal eine eine in der Politik jemand beraten, eine Person die für einen Minister bzw Ministerin arbeitet und diese Person dieser Minister Ministerin war in einer Talkshow und ich hatte mir die angeschaut und fand die Person macht doch alles super und hatte dann hinterher eben die Person gesprochen und meinte Ist doch alles toll gelaufen mit dem Minister, wenn er der Ministerin also doch war. Gut, die haben gesagt, alles richtig gemacht. Und dann sagte mir eben diese Person Ja, Frau Pabst, wer macht all das gemacht, was sie uns geraten haben? Und das war für mich ein schönes Kompliment, weil es mich bestätigt hat in meiner Arbeit und mir auch gezeigt hat, dass ich richtig liege und dass die Arbeit auch geschätzt wird. Und ich will natürlich keine Namen nennen, aber das war ein tolles Kompliment, oder als wir diesen Fall von Krisenkommunikation hatten und wir es wirklich geschafft haben, als die Sendung lief und wir wussten, das Unternehmen kommt nicht drin vor und die Geschäftsführer ganz happy waren und abends dann die WhatsApp geschrieben haben. Gesagt haben wir sehr, sehr gut, wir haben es geschafft und wunderbar. Also so dieses Feedback, wenn man, was man ja nicht pushen kann oder wenn solche Sachen kommen, die man gar nicht unbedingt erwartet. Bzw. Natürlich will man, dass die Leute zufrieden sind, das erwartet man auch. Aber ja, wenn dann eben abends dann doch die Top WhatsApp kommt oder wenn man ihm in dieser Talkshow ein Kompliment bekommt. Das hat mich dann schon gefreut und sehr bestätigt.

Sibel Brozat:

Kommen wir zum letzten Punkt, also zur Tipps rausgehauen. Hast du noch einen Tipp zum Schluss für alle Hörerinnen und Hörer, die gerade selber eine Marke aufbauen, den du mit auf den Weg geben kannst?

Sandra Pabst:

Ja, bei der Marke geht es ja um Sichtbarkeit Wir haben alle Social Media Accounts und es gibt einen Grundsatz Wer schreibt, bleibt. Das heißt, es ist auf der einen Seite Arbeit, aber auf der anderen Seite bin ich wahnsinnig unabhängig. Und es ist ganz wichtig, dass man sich aussucht, welche Kanäle möchte ich bedienen, dass man ein Wiedererkennungswert schafft. Das hast du ja auch mit deinem Podcast, mit deinen Teaser Bildern. Und dass man wirklich regelmäßig sich überlegt Wie kann denn mein Beitrag, mein Content, meinem beim Publikum weiterhelfen? Wie kann ich die entweder unterhalten oder wie kann ich Wissen vermitteln, so dass die Leute immer mehr davon erfahren wollen und einfach dranbleiben. Und es bedeutet wirklich Arbeit. Man muss ein bisschen nachdenken, aber es lohnt sich immer. Wer schreibt, bleibt und das ist vielleicht der wichtigste Tipp.

Sibel Brozat:

Vielen Dank, liebe Sandra, dass du dir die Es war sehr kurzweilig und hat super Spaß gemacht, dir zuzuhören. Vielen Dank!

Sandra Pabst:

Ganz lieben Dank an dich!