Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen

Henrike Redecker, wie unterstützt Du Frauen auf dem Weg in die Sichtbarkeit?

October 21, 2022 Henrike Redecker, Sibel Brozat Season 3 Episode 6
Business-Podcast für Marken und ihre Macherinnen
Henrike Redecker, wie unterstützt Du Frauen auf dem Weg in die Sichtbarkeit?
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Henrike Redecker ist PR-Expertin, Mentorin und hat über 20 Jahre Erfahrung in der PR Branche und setzt für ihre Kundinnen erfolgreiche Kommunikationsstrategien um. Seit mehr als drei Jahren arbeitet sie selbstständig mit dem Fokus, darauf Frauen in die Sichtbarkeit zu bringen, die eigene Positionierung zu finden und an ihrem Personal Branding zu arbeiten. In den Medien sind Frauen immer noch stark unterrepräsentiert und genau das möchte sie ändern und so die Gleichstellung in der  Medienlandschaft fördern. Bereits während ihres Modejournalismus Studiums an der AMD in Hamburg, hat die Wahl-Berlinerin PR-Luft geschnuppert und ist der Branche bis heute treu geblieben. Außerdem arbeitet Henrike seit 2022 als zertifizierte systemische Coach mit Fokus auf Achtsamkeit und verbindet dies oft mit ihrem Wirken als PR-Beraterin unter dem Dach “Mindful Sichtbar: Sichtbarkeit ohne Selbstinszenierung”.  In ihrem Podcast PR KARUSSELL klärt sie darüber auf, was PR Arbeit bedeutet und erklärt wie Public Relations optimal genutzt werden können. 

Es lohnt sich reinzuhören.

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Sibel Brozat:

Willkommen im Women in Fashion Germany ihre Macherinnen. Mit mir, Sibel Brozat, und mit spannenden Talkshow Gästen.

Heute zu Gast:

Henrike Redecker Liebe Henrike, schön, dass du bei mir in der Show bist.

Henrike Redecker:

Ja, vielen Dank. Ich freue mich total über

Sibel Brozat:

Ja, es hat eine Weile gedauert, bis wir uns Jetzt ist es endlich so weit. Magst du uns erzählen, wer du bist und was du machst?

Henrike Redecker:

Ja super gerne. Mein Name ist Henrike. Ich lebe und arbeite in Berlin. Ich bin PR Beraterin, Mentoren und systemische Coach und ich bin spezialisiert auf die PR für Frauen. Ich betreue Gründerinnen, Unternehmerinnen, aber auch Frauen, die fest angestellt sind und unterstütze sie dabei, in die Sichtbarkeit zu kommen. Das mache ich durch Workshops, aber auch wenn ich die Frauen auch wirklich tagtäglich begleite mit PR Arbeit. Also sehr klassisch und bin aber auch eben systemische Coach und mache da auch viel Business Coaching, vor allem für Frauen, die sich beruflich verändern möchten.

Sibel Brozat:

Das sind ganz viele spannende Themen und ich Bahnhof. Es ist schon besser geworden, weil ich komme ja so ein bisschen aus einer anderen Richtung. Aber ich finde über den Überbegriff, also unter dem Überbegriff Personal Branding, Public Relations, Coaching, Achtsamkeit, systemisches Coaching das sind so viele. Es klingt für mich fast wie Buzzwords und da kann man so viel unterschiedliche Themen besetzen über diesen unter diesen Überbegriff. Und ich bin ganz gespannt, wie du das machst und was so deine dein Fokus ist. Was ich schon mal ganz gut finde, ist, dass du deine Arbeit für Frauen machst. Das finde ich schon mal ganz klasse. Und jetzt frage ich mich, wo fangen wir da an?

Henrike Redecker:

Ja, also ich kann ja mal so ein bisschen Das ist nämlich wirklich aus der klassischen Fashion PR. Da kreuzen sich unsere Wege ja wieder, so ein bisschen mehr noch. Und habe angefangen in großen PR Agenturen zu arbeiten und wirklich für Jahr für Mode Brands die PR zu machen, also den Brands zu helfen, in der Öffentlichkeit stattzufinden. Das war, das ist auch schon ein bisschen länger her. Ja, ich bin jetzt seit 20 Jahren in dieser Branche her, da gab es noch gar kein Social Media. Als ich angefangen habe, da ging es wirklich um klassische Print Magazine, Modemagazine, in denen dann die Brands stattgefunden haben. Und als PR Beraterin bist du immer so ein bisschen die Schnittstelle zwischen Unternehmen und zwischen ja, Medium. Heutzutage gibt es natürlich ganz viele verschiedene Medien, nicht nur die Magazine, sondern Podcasts und Veranstaltungen und Social Media. Man kann über ganz viele verschiedene Kanäle rausgehen und so habe aber ich habe ich eben gestartet und vor so circa drei vier Jahren mich dazu entschieden, mich selbstständig zu machen und dann eben auch diesen Fokus auf die PR für Frauen zu legen. Weil ich eben finde, dass es wahnsinnig viele tolle Frauen gibt, die in die Sichtbarkeit kommen sollten und müssen, um ihre Geschichten zu erzählen und um anderen auch Mut zu machen und sie zu inspirieren, vielleicht auch diesen, diesen Weg zu gehen.

Sibel Brozat:

Das finde ich ganz gut, weil ich glaube, es noch ganz viel Potenzial nach oben. Frauen sind ja da immer noch relativ unterrepräsentiert, oder?

Henrike Redecker:

Ja, auf jeden Fall. Also ich glaube, in ganz Aber gerade was was Gründungen angeht oder auch in die Selbstständigkeit zu gehen, selber was aufzubauen. Aber das kann auch im Unternehmen sein. Ich will das immer gar nicht so, so nur auf diesen einen Bereich irgendwie reduzieren. Ich finde, auch in Unternehmen kann und können Frauen noch viel, viel sichtbarer sehen und viel, viel mehr erzählen, was sie, was sie da eigentlich alles leisten und wie sie auch zu zu Erfolg beitragen, sei das jetzt wirtschaftlicher Erfolg oder wirklich was gesellschaftlich zu verändern. Da gibt es, da gibt es ganz, ganz viele verschiedene Bereiche, die da, die da bespielt werden können. Und das finde ich eben total spannend. Und deswegen finde ich eigentlich so dieses dieses Dach, du, du hast ja vorhin diese ganzen Begriffe, Buzzwords sozusagen aufgezählt. Dieses Dach, würde ich sagen, sind bei mir die Frauen oder aber auch Organisationen, die mit Frauen zu tun haben, mit denen ich zusammenarbeite. Und darunter fallen eben diese anderen Bereiche, die ich nutze, um Frauen wirklich zu unterstützen, in die Sichtbarkeit zu kommen.

Sibel Brozat:

Und was ist da so? Was machst du da? Zeitlich gesehen am allermeisten von diesen ganzen Themen.

Henrike Redecker:

Das ist eine gute Frage. Das kann ich, glaube ich, gar nicht so genau beantworten. Also. Ich habe eine Handvoll Frauen, die ich wirklich so tagtäglich begleite. Das mache ich auch sehr ausgewählt, weil ich immer finde, gerade diese PR Arbeit ist auch was sehr Persönliches. Ich muss die Frauen noch wirklich gut kennen. Ich muss genau wissen, was sie erreichen wollen, was ihre Vision ist, was ihre Mission ist, womit sie rausgehen wollen, was ihre Botschaften sind, was sie ja, was sie auch verändern wollen. Damit, und da finde ich immer, kann man sich nicht auf zu viele gleichzeitig konzentrieren. Darüber haben wir ja auch schon mal gesprochen, dass ich da wirklich sehr selektiv vorgehe. Und das ist, glaube ich so, ja wahrscheinlich so 50 % meiner Arbeit, vielleicht ein bisschen mehr. Und dann versuche ich eben auch, Frauen zu unterstützen, die jetzt gerade anfangen möchten und noch gar nicht so genau wissen, was. Was ist eigentlich PR? Was muss ich da machen? Wie, wie muss ich mein Material aufbereiten? Und dafür habe ich dann eben andere, andere Angebote, wie zum Beispiel ein Workshop. Da geht dann ein bisschen länger. Dann habe ich auch eine PR Sprechstunde, wo man wirklich eine Stunde lang einfach alles fragen kann, was man, was man wissen möchte. Ja, und da also das macht, glaube ich so, so den Rest so ein bisschen aus.

Sibel Brozat:

Und dann bist du ja noch, jetzt sind wir ja unter die Podcaster gegangen und du hast jetzt einen Podcast und klärst auf über PR Arbeit. Magst du da noch ein bisschen drüber erzählen?

Henrike Redecker:

Ja, super gerne. Gut, dass du sagst, ich habe seit, ja seit einem halben Jahr glaube ich jetzt einen Podcast PR Karussell, der Podcast für Public Relations und Co. Und da geht es eben vor allem darum, wie du gerade schon gesagt hast, über PR aufzuklären, was ja was PR so erreichen kann, was es auch bedeutet. Und ich spreche ganz viel mit Expertinnen über verschiedene Themen. Also da geht es zum Beispiel darüber, was ist eigentlich nachhaltige Kommunikation? Ja, wie hat sich das verändert? Die PR Branche? Ist es besser, mit einer Freelancern zusammen zu arbeiten oder mit einer oder mit einer PR Agentur? Wie kann ich PR einsetzen? Wie kann ich, wie kann ich es für mich oder für mein Unternehmen nutzen? Was brauche ich für Tools dafür? Und da habe ich mir jetzt also bis jetzt immer ganz, ganz coole Gast innen eingeladen, die ich aber auch schon kenne, die mich lang begleitet haben oder auch umgekehrt, mit denen ich viel zusammengearbeitet habe. Und wir plaudern so ein bisschen aus dem Nähkästchen, aber geben natürlich auch viele wirklich handfeste Tipps, die man dann auch direkt umsetzen kann. Und das jetzt gerade in die zweite Staffel gegangen und ich bin gespannt, wo mich das noch hinführt. Ich meine, ich bin noch lange nicht da, wo du bist. Du hast ja schon so wahnsinnig viele tolle Menschen interviewt und ich bin ja auch großer Fan von deinem, von deinem Podcast. Und ja, mal sehen. Also mir macht es auf jeden Fall wahnsinnig viel Spaß und es ist auch was, was total gut zu mir passt. Also das finde ich auch immer wichtig, dass es auch immer was, was ich immer gerne weitergebe, sich einen Kanal zu suchen, auf dem man sich wohlfühlt. Also jemand anderes. Mag vielleicht lieber Videos von sich, macht viele Insta Stories oder auch einen YouTube Kanal, aber ich mache das zum Beispiel gar nicht so in die Kamera zu sprechen und dann irgendwie so zu teilen. Deswegen war für mich zum Beispiel Podcast der richtige Kanal.

Sibel Brozat:

Also haben wir was gemeinsam. Das war von mir auch ein großer Wunsch. Also so vor der Pandemie. Ich habe immer gedacht Wow, ich liebe Podcasts. Ich hätte so gern auch einen Podcast. Worüber können die sprechen? Wie könnte ich das machen? Wie finde ich überhaupt die Zeit? So was aufzubauen ist ja total zeitintensiv. Also bis man die Strategie hat, bis man die technische Umsetzung sich überlegt hat und dann auch die Inhalte. Wenn wir jetzt mal wir zwei so ein bisschen Podcast fachsimpeln, ist es ja ein ganz schön langer Weg, bis man dann endlich sein Baby raus trägt. Und dann ist es ja auch wirklich Arbeit. Die, die ohne Leidenschaft gar nicht zu bewältigen ist. Wahrscheinlich, wenn man da weil das ist ganz schön viel Arbeit Content und es macht einfach einen Riesenspaß. Genau. Und so war es bei mir auch. Es war so mein Favorit Kanal. Ich liebe einfach Podcasts und für mich wahrscheinlich so viel wie für dich. Auch ist dieses Thema Videos irgendwie anstrengend, Da muss man gut aussehen, da muss man irgendwie die Surround Dings, der Ton, der Inhalt irgendwie keine Ahnung. Für mich ist irgendwie Audio das Medium und das finde ich toll, dass wir das teilen, also diese Leidenschaft teilen.

Henrike Redecker:

Ja, finde ich auch. Also genau was du gesagt irgendwie. Es muss dann bei mir wirklich alles so perfekt stimmen, dass das, dass ich das auch gerne mache, so mal eben schnell was zu machen geht. Da geht das nicht. Und auch, dass dieses Thema Podcast Ich finde auch, man muss sich da wirklich gut überlegen, was man auch macht, weil irgendwie den 100. Podcast, wo ohne irgendwie ein ein bestimmtes Dach Thema irgendwie einfach irgendjemand interviewt wird, das ist, dann hört man auch immer wieder das gleiche. Deswegen finde ich es gerade wichtig, sich da wirklich auch ein Konzept zu überlegen, so wie du das ja auch gemacht hast. Bei dir geht es ja um die Macherinnen, die die, die, die was? Die was erreichen, die, was verändern, die, die da rausgehen und sich und die haben sich irgendwie für eine, für eine bestimmte Sache irgendwie positionieren. Das finde ich halt eben auch auch super spannend und auch wie du das aufgebaut hast, das ist ja auch, wenn man dann mehrere Podcast gehört hat, dann weiß man so ah, okay, dann kommt das, dann kommt das. Das ist das finde ich super, wenn da wirklich so eine Struktur dahinter steht. Und da habe ich mir auch wahnsinnig viele Gedanken drüber gemacht. Also es hat lange gedauert, bis ich das Konzept entwickelt habe und das dann so stand, wie es ist. Und klar war jetzt die Vorbereitung. Ich mache das auch immer wirklich so, genauso wie du. Ja, dass ich alle Parteien auch wohlfühlen und auch gut darauf vorbereitet sind und nicht nur jaja, wir machen das mal eben schnell so, ja, was man ja dann vielleicht auch vielleicht auch im Nachhinein denkt, weil es dann so ein so ein schönes Gespräch ist. Aber es steckt wirklich wahnsinnig viel Arbeit drin. Und wie du gesagt hast, man, man muss da wirklich richtig Lust zu haben. Und diese Leidenschaft spielt da auf jeden Fall total mit.

Sibel Brozat:

Ja, und wie du gesagt hast übrigens vielen hast, dass hier eben Macherin da sind. Und Frauen, die was verändern wollen, ist auch der Grund, warum du da bist und. Spannend, dass du das Thema mit meiner. Mit meinem. Mit meinem System oder wie soll ich sagen, mit meiner Struktur auch erkannt hast. Das hat vielleicht auch was mit deiner systemischen Coaching Ausbildung zu tun, dass du so Strukturen vielleicht auch erkennst. Da kommen wir gleich drauf. Ich habe noch eine Frage zu PR, weil du sagtest, du bist schon so lange dabei und es verändert sich auch ständig. Also die Medien verändern sich, die Reichweiten verändern sich. Ist es trotzdem so, dass eine erfolgreiche PR Frau natürlich von ihren Kontakten lebt? Weil wir sind wieder beim Thema Netzwerken. Wenn du jetzt schon 20 Jahre dabei bist, dann kennst du ja irgendwie alle, die in dem Bereich relevant sind. Und man sagt ja auch immer, Du brauchst also in meinem Bereich, zumindest sagt man immer, du brauchst eine PR Frau, die super Kontakte in die Redaktionen hat, damit man überhaupt eine Chance hat, mehr Sichtbarkeit zu bekommen. Auf der anderen Seite sehe ich wieder, dass da so ein riesen Wechsel da ist, dass die Redaktionen ja auch Schwierigkeiten haben, sich neu erfinden müssen, da ständig die Leute kommen und gehen. Kannst du da ein bisschen was drüber sagen, wie da deine Positionierung ist, ob das so richtig ist oder worauf es da ankommt.

Henrike Redecker:

Ja, also du hast jetzt gerade schon Netzwerk, was auch sehr organisch einfach gewachsen ist über die letzten 20 Jahre, was einfach auch damit zu tun hat, dass ich auch in vielen einfach viel unterwegs war, für ganz viele verschiedene Brands dann im Endeffekt gearbeitet habe. Also nach der Mode kam noch alles andere, was es so gibt. Da habe ich mir auf jeden Fall ein gutes Netzwerk aufgebaut, was auch total wichtig ist. Ich bin aber trotzdem davon überzeugt, dass man nicht unbedingt jemanden wirklich immer an seiner Seite braucht. Deswegen gebe ich auch gerne diese Workshops, um schon mal so einen Anstoß zu geben. Und ich glaube, es ist wichtig, dass man die richtige Ansprache hat, dass man auch versteht, was die andere Seite macht und was die wollen. Ja, man muss genau gucken. Genau genauso wie ich das zum Beispiel auch mit deinem Podcast gemacht habe. Ich weiß, wie der aufgebaut ist. Ich weiß was, was da, was da, was da passiert. Deswegen weiß ich auch wenn ich jetzt zum Beispiel jemanden kenne und sage Mensch würde super bellenden Podcast passen, dann weiß ich, dass das vorschlagen kann und dass das mit 98 Prozentiger Wahrscheinlichkeit dir auch zusagen wird, weil ich eben genau dein Medium sozusagen kenne. Und so geht es halt da auch. Ich brauche jetzt nicht an eine Frauenzeitschrift was zu schicken, womit die nichts am Hut haben oder einem Wirtschaftsmagazin muss ich jetzt nicht die neuen Jeans Trends oder so was schicken. Da muss man sich wirklich genau mit beschäftigen und dann gucken, wer macht eigentlich was, wer schreibt über welchen Artikel? Wo finde ich die? Vielleicht haben die vielleicht auch schon mal irgendwo frei was gemacht. Vielleicht hat eine Journalistin auch schon mal ein Buch geschrieben zu einem bestimmten Thema und mein Thema passt dazu. Ja, also das ist, das ist Netzwerkarbeit, die du aber auch in alle anderen Richtungen auch hast. Wenn du zum Beispiel ein Geschäft suchst, für deine und du deine Brand verkaufen kannst, musst du auch genau gucken Passt es da rein? Ist es es ist da irgendwie ein ID da und so glaube ich, kann man auch als als Einzelperson oder als Startup auch was erreichen. Natürlich ist immer eine riesige Portion auch Glück mit dabei, dass man zur richtigen Zeit die richtige Person anschreibt. Aber das habe ich auch. Also auch wenn ich die Leute oder die Personen manchmal echt lange kenne, heißt es nicht immer so Ach ja, die machen das dann oder so, sondern es muss wirklich auch passen. Und wenn man darauf achtet und das immer so mit im Hinterkopf hat, kann man da selbst auch wirklich was erreichen. Ich habe es auch schon gesehen, dass Frauen, mit denen ich einen Workshop zum Beispiel gemacht haben, dass die danach tolle Veröffentlichungen hatten oder auf einem Panel saßen, wo sie sich selbst vorgeschlagen haben.

Sibel Brozat:

Ja, das ist sicherlich so, aber stell dein Klar ist Netzwerk nicht alles, aber guck mal, die ganze Arbeit, dieses Netzwerk oder zu wissen, dieses ganze Wissen zu haben, zu wissen, wer schreibt denn über was? Wer hat denn schon ein Buch geschrieben? Wer sitzt in welcher Redaktion? Ich meine allein diesen Überblick zu behalten, Das ist ja auch ein Job, der ich sage mal bei einer Gründung oder bei einer Unternehmensführung auch nicht nebenher gemacht ist. Das ist ja genauso wie dieses leidige Thema Social Media. Da denkt ja auch jeder Ja, da mache ich mir halt einen eigenen Social Media Account und dann poste ich da halt ab und zu was und dann wird schon erfolgreich. So funktioniert's einfach nicht. Das ist ein Experten Fach und das braucht man. Experten, die sich da darüber, also die sich auskennen und die muss man dann halt wahrscheinlich was heißt wahrscheinlich, die muss man dann halt bezahlen oder man bildet sich inhouse so auf, aber das dauert ja auch Zeit, Geld, Energie. Das kommt ja aufs Gleiche raus. Selbst. Ich bin auch der Meinung, man kann mit so Workshops viel anfangen. Ich würde den auch empfehlen für alle, die da einsteigen, um einfach mal die Komplexität dieses Themas irgendwie zu begreifen und zu sehen, was es eigentlich bedeutet. Es ist ja nicht wenig.

Henrike Redecker:

Ja, absolut, absolut. Also ich ich bin auch bin auch davon überzeugt, dass es. Es gibt ja wahnsinnig viele Expertinnen jetzt auch in meinem Bereich. Das ist, das ist wirklich einfach toll, was, was man sich so aufbauen kann und wie viel, wie viel dann auch drin steckt. Aber wie du jetzt gerade gesagt hast, das muss halt auch bezahlt werden und nicht nicht jeder oder nicht jede kann sich es natürlich, kann sich es natürlich leisten und ich glaube, gerade wenn man dann auch schon so so einsteigen möchte und sagen möchte Hey, ich will mich jetzt um PR kümmern. Ich meine, ich kriege natürlich auch viele Anfragen, aber oft sind es halt Frauen, die wirklich gerade erst anfangen. Die können sich dann nicht jemanden leisten, der sich der sich dann so tagtäglich drum kümmert. Und dann finde ich es gut, wenn man sich auch selbst traut. Ho ho.

Sibel Brozat:

Ho, ho, ho. Möchtest auch du mit deinen vorhandenen Potenzialen, Fähigkeiten und Kenntnissen deine unverwechselbare Marke im Fashion und Lifestyle Segment aufbauen? Ich helfe dir gerne bei der Gründung deiner eigenen Marke, biete dir meine Erfahrungen, meine Plattform und den Zugang zu meinem exklusiven Netzwerk. Triff jetzt deine Entscheidung unvereinbare Dein kostenfreies Vorgespräch mit mir auf Women in Fashion d Slash Mentoring. Oh ja, das ist wirklich das Problem. Also dass es deswegen dieses Einsteiger Paket braucht man auf jeden Fall und dass man weiß was man tut usw finde ich auch großartig. Ich meine, ich habe auch mein großes Ego. Meine größte Zeit meiner selbstständigen Karriere bin ich solo Partnerin und da muss man es sich erst mal leisten können einfach eine PR Frau zu bezahlen monatlich. Da sind wir dann immer so bei dir, wahrscheinlich auch eine monatliche Gebühr und dann machst du halt dauerhaft, weil das kommt ja auch nicht von heut auf morgen, dass man da jetzt irgendwie ein bisschen was macht und dann läuft es weiter. So ist es ja auch nicht, genau wie bei dem Beispiel Social Media Auch Du brauchst Social Media Experte dann wahrscheinlich für alle Kanäle, weil einer kann Instagram und der andere kann liegt in der kann andere, kann so und so und genauso ist es mit PR und genauso mit Marketing. Und so weiter. Und schwups kann man als Solo primär gar nix mehr in die Richtung machen. Also monetär zumindest. Außer man macht sich einen riesen Businessplan, macht ein großes Thema draus, denkt ein bisschen größer und dann und dann kommst du wieder ins Spiel.

Henrike Redecker:

Ja, genau.

Sibel Brozat:

Hier kommen wir zu. Kommen wir zu deinem Thema Coaching, Systemisches Coaching. Magst da ein bisschen was erzählen, was du da genau machst?

Henrike Redecker:

Ja, also vielleicht auch nochmal kurz, wie Ich wurde ganz viel als PR Coach angefragt. Ja, ich dachte immer okay, Coach, es ist halt einfach kein geschützter Begriff. Also jeder jede kann sich eigentlich Coach nennen, aber irgendwie habe ich mich damit nicht so wohlgefühlt, weil du gerade auch gesagt hast, es gibt Expertinnen für alles. Also Coaching ist auch, das sind auch Experten, die da auch oder Expertinnen, die auf ihrem Gebiet unterwegs sind. Und deswegen habe ich mich informiert und mich dann dazu entschlossen, eine Coaching Ausbildung zu machen mit dem Schwerpunkt auf Achtsamkeit und Kreativität. Das fand ich war irgendwie noch mal so was was besonderes, was mich auch total angesprochen hat und bin jetzt seit ja gut drei knappen 3/4 Jahr fertig damit und bring das eben viel in meine aktuelle Arbeit mit ein. Also dass ich wirklich versuche mit Coaching Elementen da auch zu arbeiten. Das hilft mir total viel. Trotzdem bin ich ja auch eine Vollblut Beraterin, das heißt ich gebe auch gerne Ratschläge. Ich sag mach das so, mach das so, mach das lieber anders. Ja, und das würde ich als Coach zum Beispiel nicht machen. Beim Coaching, gerade beim systemischen Coaching geht es darum, wirklich zu schauen, was auch in den in den Personen oder in meinen Klientinnen schon drinsteckt. Da den richtigen Weg gemeinsam zu finden und zu ja zu herauszufinden, wie man auch die weiteren Schritte gehen kann. Und da sind das halt viel Themen, so die wie Ich möchte mich beruflich weiterentwickeln. Ich habe irgendwo drückt es und ich weiß nicht, was da genau los ist. Wie kann ich meine meine Ressourcen richtig einsetzen? Was sind überhaupt meine Ressourcen? Welche Stärken habe ich, die ich, die ich weiter ausbauen möchte? Was möchte ich nicht mehr machen? Was möchte ich in Zukunft machen? Und das da begleite ich meine Klientinnen bei und es macht mir auch wahnsinnig viel Spaß. Ich bin gespannt, wie sich das jetzt in Zukunft entwickelt, weil das wirklich nur noch ein ganz kleiner Teil von von meinem, von meinem Business ist. Aber da habe ich richtig Lust zu, dass das auch noch weiter zu machen. Und da aber auch gerade, wie du schon gesagt hast, wenn ich es jetzt noch noch mehr machen möchte, muss ich natürlich auch mehr Zeit reinstecken. Und da versuche ich jetzt gerade selbst auch so ein bisschen dieses Gleichgewicht zu finden zwischen PR, Beratung und Coaching, wie ich das wie ich das in Zukunft so so aufstellen möchte.

Sibel Brozat:

Aber sag mal, weil du sagst Coaching zum Achtsamkeit bei dir ins Coaching ein?

Henrike Redecker:

Also was ich ganz toll fand an der wir vor allem auch gelernt haben, Meditationen zu zu halten und die unsere Coachees sozusagen so auch erst mal einzustimmen. Das fand ich ganz, ganz toll und das nutze ich jetzt ganz, ganz viel. Ja, das macht mir auch total viel Spaß und ich finde es auch spannend, das Thema. Achtsamkeit so nicht nur im Coaching zu zu nutzen, sondern auch in der PR. Also es kommt irgendwie, es geht irgendwie so auf alles über. Also dieses Thema, was aus der Achtsamkeit kommt, bei sich selbst zu sein, das ist im Coaching wahnsinnig wichtig. Das finde ich es aber auch, wenn man nach außen gehen möchte, wahnsinnig wichtig. Authentisch zu sein, den richtigen Kanal für sich zu finden, wirklich einfach bei sich selbst zu bleiben. Und das Zweite ist im Hier und Jetzt zu sein. Das ist im Coaching wichtig. Ja, zu gucken, was ist eigentlich schon da? Wo stehe ich gerade? Was habe ich, was ich nutzen kann? Und genauso auch Personal Branding. Ich zieh jetzt einfach mal so, so bahnen. Ja, ist das genauso, nicht jedem Trend hinterherzulaufen. Oh ja, da gibt es einen neuen Trend Sound auf Instagram für Reals oder ich muss überhaupt Reals machen. Wenn das nicht das Richtige für einen ist, dann wirklich da zu bleiben, wo man wo man ist und sich da auch nicht zu verrennen oder nicht immer so, dass man nicht nach links und rechts zu gucken, was machen die anderen, sondern nur zu schauen, was will ich eigentlich selbst? Und das das letzte ist glaube ich oder so der dritte Punkt, den ich wahnsinnig wichtig finde, auch für beide Bereiche, ist diese Achtsamkeit Wie gehe ich mit anderen um? Das finde ich. Im Coaching kommt das ganz auf das Thema, das zum Beispiel mit dem Team Wie gehe ich mit meinem Team um, wie gehe ich mit Führungskräften um? Bin ich selber eine Führungskraft? Wie? Wie? Die stelle ich mich da auf die anderen ein? Und da einfach auch noch mal mit so einem achtsamen Blick drauf zu gehen. Und das, finde ich, ist beim Personal Branding oder bei der Sichtbarkeit genauso. Also nicht immer nur senden, sondern auch empfangen, auch in den Dialog gehen.

Sibel Brozat:

Machst du das dann so, dass du man bucht dich ja nicht reichen. Oder machst du da, machst du da so eine Reihe draus? Und dann macht man dann eine Meditation als ein Bestandteil von deinem Coaching. Das glaube ich ja irgendwie nicht, sondern versuchst du, den Mensch eben auf sich selber zu fokussieren. Weil das Thema Authentizität ist ja bei Personal Branding und bei allen sowieso das Allerwichtigste. Versuchst du das dann herauszulocken mit diesen Methodiken oder wie kann ich mir das vorstellen?

Henrike Redecker:

Beim Coaching geht es bei mir vor allem um Also die die Frauen sind es auch, nur die kommen zu mir, wenn sie da einfach ein Thema haben und sich da Unterstützung wünschen. Und dann eine kleine Meditation gibt es bei mir immer, egal was ich mache. Am Anfang, ja, um mal ein bisschen runterzukommen und auch dem in dem Moment dann dann jetzt zu sein. Und dann gibt es verschiedene Methoden, die ich, die ich da, die ich gelernt habe, die ich da Anwendung wirklich zu gucken, Wo sind Stärken, wo sind Ressourcen wie Was möchte ich eigentlich, was will ich verändern? Wie kann ich das verändern? Was, was steckt oder was ist schon in mir, was ich, was ich jetzt einfach auch mal rausholen kann und dann das auch versuchen zu festigen und dann auch wirklich zu gucken, was sind die next step, die ich jetzt next steps, die ich jetzt mache? Also was, was sind die Schritte, die ich in den nächsten drei Monaten machen kann, um das, um das zu erreichen? Und es ist ein Prozess. Also gerade beim Coaching empfehle ich auch immer mehrere Sitzungen zu machen. Also ich habe da keine Pakete, die man irgendwie buchen muss, sondern ich will auch immer, dass das jeder individuell für sich entscheidet, weil vielleicht hat man jetzt nach ein oder zwei Sitzungen dann auch genug und das reicht für für dich persönlich, aber also die Coaches, die ich jetzt habe, die begleite ich jetzt auch schon ein bisschen länger und die kommen dann ein bis zweimal im Monat, manchmal manche auch nur alle zwei Monate. Und da achte ich auch drauf, dass das immer nur so zwei drei sind, die ich da gleichzeitig begleite, weil es einfach auch sonst zu viel, zu viel Input natürlich für mich ist. Und dass das das ist, glaube ich, so ein ganz guter Ansatz, das so zu machen.

Sibel Brozat:

Ja, klingt auf jeden Fall plausibel und gut. Finde ich schön. Eine Frage habe ich dazu noch, und zwar jetzt bereits Du Ja, auf der einen Seite, auf der anderen Seite machst du Coaching. Und beim Coaching ist es ja so, dass man eher nicht berät, sondern eher versucht, das rauszufinden. Also dem Coachee eigentlich die Antwort selber geben lässt. Sie lässt also versucht aus dem herauszukitzeln, was in ihm steckt oder was in ihr steckt. Ist es. Wie ist es für dich? Kannst du die zwei Bereiche Coaching und Beratung richtig trennen oder willst du's richtig trennen? Oder ist es bei dir sogar so, dass das manchmal so ineinander übergeht?

Henrike Redecker:

Ich will das auf jeden Fall richtig trennen. Also da lege ich auch total viel Wert drauf, dass es zwei unterschiedliche Bereiche sind, die ich, die ich anbiete. Es ist aber auch schon vorgekommen im Coaching, dass ich gesagt habe So, jetzt ziehe ich meinen Hut der Beraterin auf und gib dir jetzt wirklich einen Ratschlag. Was wir zum Beispiel PR angeht oder so, wenn das Thema dann aufgekommen ist.

Sibel Brozat:

Darum geht es ja jetzt auch. Also ich meine jetzt auch die Synergie in dem Bereich jetzt, weil da fällt es einem wahrscheinlich ja gerade schwer, nichts zu sagen, wenn man Profi ist.

Henrike Redecker:

Genau das mache ich, das mache ich schon, Aber ich frag immer, ob das aber ob das okay ist, weil es einfach aus dem Coaching dann auch auch rausgeht in einen anderen Teil. Und da ist das ist auch so wie die, wie die Ausbilderin bei uns im Institut uns das gesagt haben, dass man das auch das ist auch okay, ist man, man muss es halt gut mit einfließen lassen und halt wie gesagt auch drauf hinweisen, dass das so ist, dass das das mache ich schon, aber ansonsten versuche ich es wirklich richtig zu trennen. Deswegen habe ich jetzt auch diese PR Sprechstunde zum Beispiel, die ist immer montags und da kann man wirklich einfach. Habe ich eben schon gesagt, alles Fragen zum Thema PR. Und da mache ich Beratung. Ja, und das Coaching kann man dann ja, kann man dann separat machen. Aber es ist es gut, dass du das auch noch mal noch mal fragst, weil ich glaube, dass es oft auch vermischt wird. Na und dass da lege ich auf jeden Fall sehr viel Wert drauf, dass das, dass das getrennt ist und auch so behandelt wird, wie es wie es sein soll.

Sibel Brozat:

Ja, kommen wir zu den Herausforderungen in eine besondere Herausforderung, mit der du vielleicht nicht gerechnet hast? Und wie bist du damit umgegangen? Oder wie gehst du damit um?

Henrike Redecker:

Ja. Also ich glaube, die größte dann war im Endeffekt mein, ja, mein größtes Glück sozusagen. Also die Agentur, in der ich lange, also zwölf Jahre gearbeitet hat, hat geschlossen, also wirklich zugemacht. Und das kam für mich nicht super überraschend. Aber ich war doch überrascht, als ich angerufen wurde und gesagt hat Übrigens, die Kündigung ist auf dem Weg zu dir. Ja, das war schon so, so ein Moment, wo ich dachte so, ah, okay, jetzt ist es, ist es irgendwie so weit? Eigentlich. Also richtig, habe ich nicht damit gerechnet, aber irgendwie schon. Man ist mal so, es war irgendwie so eine, so in Between me. Und das war da. Das war schon krass. Irgendwie so Nee. Also ich glaube, eine Kündigung ist immer was, was natürlich nicht eigentlich besonders freut. Da war es jetzt so, dass es ja, dass die Agentur einfach geschlossen hat. Also ich wusste jetzt nur, es war. Es gab jetzt keinen, keinen persönlichen Grund für mich, aber trotzdem war es wie so ein bisschen Versagen, weil ich ja auch Teil dieser Agentur war, irgendwie. Und dann sich noch mal komplett neu aufzustellen. Ich hatte auf jeden Fall Bock auf die Selbstständigkeit und habe halt auch gemerkt, das jetzt in anderen Agenturen, dass das hätte ich glaube ich nicht noch mal so so gewollt, wie ich das einfach auch jahrelang gemacht habe und sich da zurecht zu finden, das hat schon erst mal gedauert, obwohl ich ja auch ganz klassischen Weg zum Arbeitsamt gehst, du dann ja. Und dann habe ich einen Coach vom Arbeitsamt bekommen, der mir geholfen hat, einen Businessplan zu entwickeln und so ging so, dann ging das irgendwie. Ich im Gründungszuschuss beantragt und bin da wirklich sehr, sehr weich gefallen auch. Also ich hatte keinen Moment, wo ich jetzt dachte äh, was, was, wie, wie zahle ich meine Miete? Wie kommt das Grundeinkommen rein? Das war das hat alles super super geklappt.

Sibel Brozat:

Wie lange ist es her? Wie lang ist es her?

Henrike Redecker:

Dreieinhalb Jahre. Also fast vier Jahre jetzt? Ja, genau. Und ich glaube, so, die anderen Herausforderungen, die ich jetzt in den letzten Jahren hatte, war immer, dass das Thema sich austauschen mit anderen. Deswegen bin ich jetzt auch seit zwei Jahren in einem Coworking Büro mit mit mit einigen anderen Frauen. Dieses wenn man zum Beispiel irgendwie wenn dann irgendwas nicht so rund läuft oder man bekommt eine blöde Email, na dann. Ich habe halt niemanden, wo ich sagen kann, das machen wir jetzt zusammen. Wir sagen jetzt zusammen nein oder wir sagen jetzt zusammen, das machen wir jetzt so, sondern ich muss es immer alleine entscheiden.

Sibel Brozat:

Das kenne ich.

Henrike Redecker:

Ja, das. Und dann ist es natürlich toll, wenn dem man sich austauschen kann. Aber es ist natürlich nicht das Gleiche. Wenn du in einer Agentur, wo der gleiche Name drüber stehst, dann sagt man natürlich okay, wir halten jetzt hier als Team zusammen und so, dass das habe ich halt nicht mehr. Da muss ich schon sagen, dass es immer mal wieder auch Herausforderungen gibt, die ich ja wo ich dann halt einfach auch nicht weiter weiß. Und man kann sich aber ja Gott sei Dank, wie du vorhin auch schon gesagt, man kann sich ja für alles Expertinnen suchen, die man, die man sich dazu holt und das mache ich auch ganz viel. Also wenn ich nicht weiter weiß, dann, dann bin ich auch schon bereit da zu investieren und mir jemanden an die Seite zu holen. Der oder die sich dann auskennt. Meistens sind es Frauen.

Sibel Brozat:

Sehr authentisch. So kommen wir zum größten Was war denn für dich so ein vielleicht auch persönlicher Erfolg in deiner Karriere, der dich auf dem Tisch hat tanzen lassen?

Henrike Redecker:

Ja, ich glaube, ganz, ganz doll freue ich Erfolg war. Das war wirklich der Wahnsinn, als ich das gepostet habe bei Social Media, wie viele das geteilt haben und mir gratuliert haben. Und auch diese Nische, die ich da gefunden habe, wie toll sie das finden, Weil das war auch so das erste, was ich so selbst alleine eigenständig gemacht habe und aufgebaut habe und mit rausgegangen bin. Und das war echt, wirklich richtig, richtig toll. Also das muss ich, das muss ich sagen. Das hat mich ja, hat mich auch sehr bestärkt, dass das einfach gut ist, was ich mache.

Sibel Brozat:

Ja, das da kriegst du auch noch mal ein Finde ich auch. Ich finde, dein Podcast sticht einfach heraus. Sieht super aus. Auch schon. Die ganzen Kreative sehen super aus. Die Inhalte sind sehr spannend und auch zugänglich. Also kann ich jedem empfehlen, der dann oder die dein Podcast noch nicht gehört hat. Einfach mal reinhören. Auf jeden Fall bekommt man super Insights schön. Ach wie schön. Zum Schluss würde ich dich bitten. Du hast bestimmt ein, zwei gute Tipps, die du raushauen kannst, die unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die selber eine Marke aufbauen, auf jeden Fall mit auf den Weg nehmen können. Hast du da was für uns?

Henrike Redecker:

Ja, also ein paar Sachen habe ich jetzt ja Ich würde also der Der allerwichtigste Tipp ist, glaube ich, diese Authentizität, was wir schon paar mal angesprochen haben, das wirklich für sich zu bewahren und nicht immer zu schauen, was die anderen machen und zu denken, so will ich das auch machen oder das finde ich irgendwie nee, da will ich auch hin. Sondern wirklich zu gucken, was will ich eigentlich persönlich und dann auch fluide bleiben, sag ich manchmal. Es muss keine Sechs Monats Strategie geben, wie jetzt, wie die Sichtbarkeit aussehen soll, sondern das Leben passiert. Ja, deine Persönlichkeit verändert sich. Alles was was kommt, was geht, spielt da mit rein. Und das kannst du alles nutzen, um wirklich, wirklich rauszugehen und daran anschließend vielleicht auch zu schauen. Das, was einfach auch schon alles gewesen ist, was man, was man erlebt hat, wo welche Erfahrungen man gemacht hat. Und damit immer wieder Tipps zu geben, Impulse zu geben und Mehrwert zu bieten. Weil das ist glaube ich, so auch der der Überbegriff, für den ich für eine gute PR irgendwie auch nennen würde. Es muss immer einen Mehrwert bieten. Es muss halt den Menschen, die das hören, sehen, lesen, die müssen danach sagen Ach ja, cool. Und wenn's halt nur eine coole neue Brand ist oder wie bei dir, ja, was, was ein Problem löst. Ja, das finde ich es auch. Da denke ich danach auch so Ach ja, cool, das löst jetzt wirklich ein Problem, Da habe ich einen richtigen Mehrwert, kann ich da rausziehen. Und das sind die zwei Sachen, die ich jetzt als Tipp am Schluss noch mal mitgeben.

Sibel Brozat:

Würde.

Henrike Redecker:

Authentisch sein und Mehrwert bieten.

Sibel Brozat:

Super! Vielen Dank, liebe Henrike, dass du Und ja, ich empfehle an dieser Stelle noch mal hört den Henry Kids Podcast rein und deine ganzen Infos und Tipps findet man auf deiner Webseite. Auch wenn man in Kontakt mit dir treten möchte, dass es Henrici mindestens minus redeker punkt com, stimmts? Ja, genau und super. Und dann danke ich dir noch mal und wird sagen auf bald. Vielen Dank.

Henrike Redecker:

Das ganz bald. Vielen Dank an dich.

(Cont.) Henrike Redecker, wie unterstützt Du Frauen auf dem Weg in die Sichtbarkeit?